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Control (2007)

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Beschreibung des Materials:

Control (2007)

Ian Curtis (Sam Riley) wuchs auf im Nordengland der 1970er Jahre und wurde nicht nur von zeitgenössischer Rockmusik geprägt sondern auch von der depressiv-hoffnungslosen Grundstimmung seiner sozialen Umgebung. Als er 1977 seine Band ‚Joy Division’ gründet steigt er schnell zum gefeierten Szene-Star auf, seine Musik revolutioniert den Punkrock und läutet gleichzeitig die New Wave Strömung ein. Doch nicht nur seine Texte sind bestimmt von Traurigkeit und Isolation, auch im Privatleben findet Ian nie richtigen Halt. Viel zu früh heiratete er seine Frau Deborah (Samantha Morton) und auch ihr gemeinsames Kind kann die im Kern lieblose Beziehung nicht vertiefen. Unverstanden und innerlich zerrissen steuert Ian auf die Tragödie seines Lebens zu…

Originaltitel: Control
Herstellungsland: Großbritannien
USA
Erscheinungsjahr: 2007
Regie: Anton Corbijn

Darsteller:
Sam Riley
Samantha Morton
Alexandra Maria Lara
Joe Anderson
James Anthony Pearson
Harry Treadaway
Craig Parkinson
Toby Kebbell
Andrew Sheridan
Robert Shelly
Richard Bremmer
Tanya Myers

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Kommentare insgesamt: 2
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1 martinberger663 • 5:16 AM, 2020-06-21 [Eintrag]
Verdammt guter Film zum teil , & respekt an Sam Riley für die Perfomance , Schauspielerich & Musikalisch sehr beeindruckend. Hat auch eine Band anscheiend 1000 Things "
So nun aber auch genug gelobt den Film den eins will dieser Film nicht wie damals Ian beeindrucken.
Aber die Bilder in S/W alle samt brillant & tragen die trostlose stimmung sehr gut & den zerfall seiner depressiven art .
Und es mag ja sein, dass der Star-Fotograf Anton Corbijn, der sich seinerzeit wegen der Musik von Joy Division nach England aufmachte und mit Fotos der Band seine eigene Karriere begründete, mit seinem Spielfilmdebüt der Mythenbildung um Ian entgegenarbeiten wollte; jedenfalls führt er entschieden Curtis’ Kunst auf dessen ganz persönliches Schicksal zurück, bis kein Raum mehr bleibt für Überhöhungen und Verallgemeinerungen schade & fast schon buchhalterischer genauigkeit hangelt sich Corbijns Film am längst Allzubekannten entlang und bebildert „Fakten, Fakten, Fakten“
Und worin besteht der Sinn einer solchen Anhäufung an nutzlosem Wissen? Das Resultat der gewünschten „Entmystifizierung“ des gleichermaßen enigmatischen wie charismatischen Ian Curtis ist, dass Corbijn unmittelbar einem anderen Mythos aufsitzt, demzufolge die Musik von Joy Division gewissermaßen einen Blick in „die geschundene Seele“ des Sängers erlaube, so als sei er allein die Band gewesen. Die anderen Bandmitglieder, die später zu New Order werden sollten, aber auch Figuren wie der Bandmanager Rob Gretton oder der Szene- Impressario Tony Wilson werden dem Geniekult geopfert. Und was ist mit dem kruden Humor von Curtis? Was ist mit seiner verstörenden Faszination für die Ästhetik des Faschismus  uhm Darüber deckt Corbijn gefällig den Mantel des Schweigens.

Herbert Grönemeyer spielt auch mit nur so am rande komisch das sein Name nirgends auftaucht bei den Darstellern. 
Übrigens wer den echten Ian C. kennen lernen will sollte zum Buch „Touching From A Distance“ greifen das hat seine Frau geschrieben & sie schrieb kurz zusammen gefasst ,, das sie keinen Zugang hatte an die Psyche ihres Mannes & er ständig in einer anderen Welt lebte , aber Anton C. der kennt die beweggründe warum alles außer kontrolle geriet happy
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2 palatiamercatus • 9:28 AM, 2020-06-21 [Eintrag]
Ich habe so gut wie noch nie solche traurigen Augen gesehen. Schade um Ian, er war ein wahres Talent.
R.I.P. 18-5-1980

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