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Der Zwang zum Bösen (1959) - Compulsion

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Beschreibung des Materials:

Der Zwang zum Bösen (1959) - Compulsion

Die Freunde Judd Steiner und Arthur Strauss kommen aus gutem Hause und sind hoch intelligent. Sie haben sich geschworen, in ihrem Leben Emotionen aller Art zu erfahren und beschließen daraufhin, einen Menschen zu töten, um zu sehen, was man dabei fühlt. Es soll das perfekte Verbrechen werden. Sie töten in einem Park einen Schuljungen auf dem Nachhauseweg, doch Judd verliert am Tatort seine Brille und so kommt die Polizei den beiden jungen Männern bald schon auf die Spur...

Alternativtitel:
Prozess von Chikago, Der

Originaltitel: Compulsion
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1959
Regie: Richard Fleischer

Darsteller:
Orson Welles
Diane Varsi
Dean Stockwell
Bradford Dillman
E.G. Marshall
Martin Milner
Richard Anderson
Robert F. Simon
Edward Binns
Robert Burton
Wilton Graff
Louise Lorimer

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Kommentare insgesamt: 5
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1 ferrara77 • 9:32 PM, 2020-06-25 [Eintrag]
mit der Todesstrafe ist gar nicht so einfach zu urteilen ... Wenn man nicht betroffen ist, einen Anwalt spielt, kann man freilich sehr
neutral, moralisches Gesülze von sich geben (so ähnliches moralisches
Geseier was Charles Chaplin am Schluss in "der große Diktator" von sich
gibt), aber wenn der Anwalt, der Richter und so weiter mal selbst
betroffen sind, sieht das möglicherweise anders aus ...
"keine Todesstrafe" wäre moralisch falsch, weil es bedeutet Folter auf Ewigkeit
(bis zum Tode), wobei die Todesstrafe selber humaner wäre (für den
Betroffenen), weil keine Folter (natürliche menschliche Logik) ... Die
Hoffnung (vielleicht) doch wieder die Freiheit genießen zu können, dazu
kommt die gläubige Hoffnung (bei vielen) NICHT in der mystischen Hölle
zu landen, sondern doch in den propagierten Himmel zu kommen spielen
hier eine noch größere Rolle ... und das dritte wäre die Propaganda
dahinter als Bestätigung des Ganzen. Die Angst vor dem sterben (also
auch kein Wieder-Auferstehen), oder von uns gehen - wie eine echte
Ausgrenzung tatsächlich aussehen sollte ... Gibst du dein Verbrechen zu
erhältst du lebenslange Folter (eingesperrt sein) und wenn du alles
abstreitest die Todes-Strafe folgt ... Die wollen das du alles zugibst,
machen Dir somit Hoffnungen für deine (Nicht-)Zukunft in dem sich dich
ein Leben lang (human) foltern, also weg sperren und hassen dich wenn du
voller Stolz alles leugnest, wollen dich dann (wieder voller Stolz)
richten ... Was ist wohl das Richtige(re) oder Klügerer ? ...

Klar die Masse zahlt das Ganze und demnach vielleicht doch die Entscheidung
treffen (darf)  ...Jeglicher Schrei nach "Vernunft" dabei erstickt
wird... - Warum der Staat mit seinem pseudo-moralen Vernunfts-Getue, der
das Geld (die Arbeit) der Bevölkerung vermoralisiert (falsch anwendet),
sollte man einfach mal an die gesellschaftlichen Folgen denken und
nicht auf den Unsinn der im Film behauptet wird "die Straftaten nehmen
ab, je humaner die Strafen ausfallen" hereinfallen - klaro weil es genau
daran liegt ...gute Menschen-oder Gesellschaftskenntnis!)
Der Mensch unterliegt der Natur und keinem erfundenen Menschen- Regelwerk, er ist
Evolution und keine künstliche Reagenzglas-Substanz und so ist das bei
der Moral auch - sie wird sich der Natur früher oder später anpassen -
je moralischer die Gesellschaft ist (tut), desto schlimmer werden die
Probleme, desto schneller wird die Natur (der wahre Mensch) zurück
schlagen.... Wir werden uns nicht ändern, weil wir moderne werden (sind
oder uns dafür halten), sondern holt die Natur sich das alles wieder
auf. Wenn nicht einzeln, dann am Stück.

Was meine ich genau? ... Kein Staat (Ein Konstrukt aus Besser-Wissern), keine staatlichen
Geschworenen (in Deutschland Schöffen), keine aufwiegelnde Bevölkerung
kann das Problem lösen in dem sie Urteile sprechen dürfen, oder jemand
ihnen die Vollmacht dazu gibt  - Auch nicht der Richter, der mit seiner
alleinigen Entscheidung dann auch gleichzeitig der moralische
Vollstrecker sein wird; auch wenn er das Urteil abgibt bedeutet das nur
eine Urteilvollstreck-Verweisung auf andere/Verweigerung für sich in der
theoretisch staatlichen Welt, dabei praktisch aus dem Wege gehen und
die jetzige Schuld dem berühmten Henker zugeben - der dann sagt, dass es
doch nur ein (wieder: staatlicher) Befehl war - ...  Wenn dann dürfen
NUR Betroffene DAS (sowieso) bestehende Todesurteil aufheben, der
Vergebung stattgeben... erst dann ist die Tat (wieder moralisch)
anständig behandelt worden (Ohne Geld oder Abfindung an den Staat)...
Wenn das der Fall (irgendwann) sein sollte, setzt auch die
gesellschaftliche Vernunft ein (Mitleid, Erbarmen), die Jesus predigte
oder die Kant dann (vergeblich) mit staatlicher "Vernunft"  festigten
versuchte.
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2 martinberger663 • 10:19 PM, 2020-06-25 [Eintrag]
Wenn die betroffenen sowas könnten wie eine aufhebung der Strafe , liegt es nah das sich bsp:
Frau & Mann verheiratet sind wohlhabend , Frau lässt Mann töten wegen Erbschaft etc von Person x & Frau sagt nach 5 Jahren alles gut hab ihn verziehen & person x bekommt freiheit wieder & sein Lohn von der Frau für seine Arbeit . Natürlich muss Person x schweigen wegen mittäterschaft der Frau aber Geld wird das schon Regeln .

Strafen müssen nach Taten bemessen werden:butcher: 

Oder angenommen ein Mörder mit nen 130+ IQ manipuliert die Famiele durch briefe & Anrufe bis sie ihn verzeihen & sagen alles vergeben ist ein guter Jungä lasst ihn laufen .
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3 ferrara77 • 1:04 PM, 2020-06-26 [Eintrag]
Die Frau lässt den Mann töten und hatüberhaupt kein Recht auf Gnade wallten lassen, wenn dann die
Angehörigen oder Hinterbliebenen des Mannes selber dürfen Urteile
sprechen (Also Todesstrafe oder nicht, Aufhebung dessen) … Die
können sagen wir verzeihen der Frau und Täter X und somit ist die
Sache erledigt. Was soll da noch kommen? ...Gerechtigkeit kann nur so
erfolgen oder Warum sollen außenstehende über andere Urteilen
dürfen?
Außenstehende haben das Problem, dasssie entweder zu persönlich oder zu (gesellschaftlich-) vernünftig
urteilen und nie (das ist der Sinn dahinter) die Masse zufrieden
stellen werden – rein „wir müssen es hinnehmen“ … Aber
Gerechtigkeit ist das nicht.
„Strafen müssen nach taten bemessenwerden“ - Und wer hat das Recht sie zu bemessen? Hier wird sich das
Recht einfach genommen, um sie zu festigen und
Hinterbliebenen/Betroffene meist gar nicht erst gefragt werden. Warum
ist das ein Problem Mörder NICHT zu inhaftieren, also NICHT zu
foltern? Das riecht nach Rache...Wie gesagt … Außenstehende habenauch das Problem, dass sie so gut wie NIE Betroffen sind, sie können
das Leid nicht verstehen, sie haben keine Ahnung wie es sich anfühlt
einen Menschen nie wieder zu sehen … Erst wenn man selber Betroffen
ist, machen in der Regel sich die Menschen über Recht und Unrecht
Gedanken...
Es geht nicht um die Frage nachAufklärung der Tat, sondern das aussprechen des Urteils!
„Oder angenommen ein Mörder mit nen130+ IQ manipuliert die Famiele durch briefe & Anrufe bis sie ihn
verzeihen & sagen alles vergeben ist ein guter Jungä lasst ihn
laufen .“Ein Mörder hat kein Recht zu leben. Er tritt an der Stelle des Opfers ... Das Urteil zur Vergebung wird (und kann) nicht erst nachJahren gestellt werden, dann ist es zu spät. Entweder bin ich gleich bereit diesen
Schritt zu wagen oder nicht, aber foltern bis es soweit ist wäre
moralisch genauso schlimm. …
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4 ferrara77 • 2:56 PM, 2020-06-26 [Eintrag]
bestes Beispiel der SÜndenbocksuche https://www.youtube.com/watch?v=pkGuq_PvVqk ... Unbedingt einen Schuldigen festmachen müssen, aber es gibt nur einen und der ist tot ... Nach der Logik müsste jeder Schnapshändler Leichen im Keller liegen haben und angeklagt werden sobald jemand an Alkoholkonsum stirbt, nur wird das nicht verfolgt ... Hätten die den Dealer auch angeklagt wenn das Zeug legal gewesen und der Jugendliche trotzdem gestorben wäre?
Wenn hier ein dritter Schuld ist dann wohl die Eltern, die leider die Möglichkeit der Aufklärung verpassten und auf Ganzer Linie versagten ... ein nicht aufgeklärter 16jähriger? Heutztage ein Unding und wenn dann selber Schuld. Er wusste mit Sicherheit das es sich um Drogen (illegale) handelt, der Dealer hat ihn nicht gezwungen das einzunehmen und ich bin mir sicher, dass der verstorbene Jugendliche den Dealer eigenständig aufsuchte. Wer hat nun Schuld?

Du wirst bei solch willkürlichen Urteilen niemals das (aufgebauschte) Problem des jugendlichen Drogenkonsums verhindern (Hauptargument: ich wollte doch nur mal probieren), das funktioniert nur durch immer wiederkehrende Gespräche aber nicht durch das verhängen von Strafen ...
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5 palatiamercatus • 3:12 PM, 2020-06-26 [Eintrag]
Für mich gibt es in diesem äußerst tragischen Fall eindeutig mehrere "Schuldige".

1. die Eltern (von beiden Opfern), zu wenig Zeit, Aufklärung etc. Das wissen nur sie.
2. die Opfer selbst, heutzutage gibt es soviel Möglichkeiten, sich der Gefahr (in dem Fall Drogen) bewusst zu machen/aufzuklären, sich Hilfe zu holen usw. Das hatten WIR (70/80er geborene nicht und leben grösstenteils noch heute).
3. der Dealer, welcher das Zeug unter die Leute brachte und nicht wusste, was er da für ein Scheissendreck hatte...

Aber wie so oft im Leben...
Häufig gibt es NUR Opfer und keine Gewinner/Sieger; sehr traurig aber wahr.  angry
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