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Cinema of Vengeance (Doku)

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Beschreibung des Materials:

Seltener Film, gibts nicht auf DVD
Uncut VHS

Cinema of Vengeance (Doku) 1994

Von den alten Wong Fei Hung- und Schwertkampffilmen bis hin zu Modern Day Action und Heroic Bloodshed: Diese Dokumentation bietet eine bunte und interessante Zeitreise durch die Geschichte des Eastern-Films. Viele bekannte asiatische und amerikanische Darsteller, Produzenten und Regisseure stehen Rede und Antwort, während die Doku durch zahlreiche Ausschnitte aus Eastern-Filmen aller Sparten abgerundet wird. Pflichtprogramm für Eastern-Fans!

Originaltitel: Cinema of Vengeance
Herstellungsland: Großbritannien
Hongkong
Erscheinungsjahr: 1994
Regie: Toby Russell

Darsteller:
Billy Chow
Bruce Li
Chang Yi
Chow Yun-Fat
Cynthia Rothrock
Don Wilson
Donnie Yen
Gary Daniels
Gordon Liu Chia-Hui
Jackie Chan
Jean-Claude Van Damme
Joe Lewis
...

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Kommentare insgesamt: 6
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1 ferrara77 • 7:51 PM, 2020-07-18 [Eintrag]
Also Action-mäßig sind die Asiaten definitiv die Nummer 1 ... man merkt auch die Unterschiede zwischen dem asiatischen, also dem östlichen und westlichen Kino. Da wo die Amerikaner automatische Waffen populär mach(t)en, sind es in Asian eben die klassischen Waffen gewesen wie Schwerter oder nur Fäuste, fortschrittliche Waffen kamen erst später hinzu.
Der wesentliche Unterschied ist, dass sich das westliche Kino zu ernst nimmt (zu wichtig), wohingegen das asiatische Kino nur unterhalten will. Die fokusieren sich weniger um den EINEN SUperstar, eher um Action im allgemeinen, die von Jahrzehnt zu Jahrzehnt moderner und auch (leider) ernster wurde. Asiaten brauchen offensichtlich auch keine Schauspielschule wie das im westlichen Mode ist, sie gehen nach Talent und wer es eben im Moment drauf hat und weniger nach Schullaufbahn oderzur  tendendierenden Vetternwirtschaft.
Kämpfende Schauspieler sind im Asiatischen Raum zu dutzenden vorhanden, sie könnten alle Superstars sein (werden), aber geht es hier um Unterhaltung und nciht (wie in den USA) um das glorifizieren einzelner Helden wie das so üblich ist ...
Chuck Norris zum Beispiel ... er sagte mal er würde nie einen Drogenabhängigen spielen, weil er diesen Zustand nicht teilt (er ist gegen Drogen!), auf der anderen Seite bringt er (fiktiv) der Reihe nach Menschen um und spielt einen (Karate-)Killer, oder eben der Cop mit Leichen im Keller. Dafür ist die Schauspielerei wieder gut, aber als Drogenabhängiger, also das was in Realität tatsächlich existiert, will er nichts zu tun haben. Er hat zum einen die Schauspielerei nicht wirklich verstanden (wenn es das gibt), zum anderen wäre er das beste Beispiel, dass es den amerikanischen Action-Darstellern nur um das Selbst-ver-Helden ihrer eigenen Person geht ... Sie nehmen sich zu ernst. ...Deswegen ist das amerikanische Action Kino Untermenschen-Kino ... auch die Actionhelden.

Was auch erkennbar ist wäre der offensichtliche Rassismus der in den USA herrscht und Film-mäßig zu Vorschein kommt. ... Am Beispiel Bruce Lee merkt man wie die USA Asiaten sahen und eher zweitrangig einstuften (Die Serie Green Hornet war eine Idee von Bruce Lee selber), wohingegen die Asiaten selber äußerst tolerant waren, weil viele westliche Kämpfer in Hong Kong Filme drehten und dort (mehr oder weniger) bekannter wurden (Beispiele: R: Norton, C. Rothrock, Gary Daniels usw.) ... Die Amerikaner wollten lieber ihre eigenen Martial Arts Helden kreieren und wenn man die Niederlagen von Chuck Norris in den Bruce Lee Filmen analysiert dann geht das mal gar nicht klar, dass ein US-Held, oder ein westlicher Kampfsportler schlechter trainiert wäre als ein asiatischer Kampfsportler und auch noch verliert. Die Wirklichkeit sieht natürlich völlig anders aus. Am Beispiel Bloodsport und Jean Claude Van Damme wurde den Asiatischen Kämpfern nah gelegt bitte nicht so schnell zu treten, damit Van Damme besser aussieht wink ...
Am Beispiel Steven Seagel sieht man auch die Bestätigung. Er trainierte in Japan als Amerikaner (weil er glaube ich ne Japanerin heiraten konnte), lebte jahrelang in Japan bis er nach Amerika zurück zuog und anfing Filme zu drehen. Er glorifizierte sich selber als Kampfsportheld und was raus kommt sieht man ja jetzt an ... ein dicke Tonne die sich kaum noch bewegen kann und mittels (neumodischer) PC-Effekte gut in Szene gesetzt wird, wobei man hier eindeutig die explizite Gewalt(-darstellung) erwähnen sollte. Die war nämlich von Anfang an Treibmittel in US Actionfilmen (auch Kampfsportfilme), also Zugpferd für die Zuschauer die nach immer mehr Gewalt-(darstellung) lechzten und genau diese Schraube wurde von Jahr zu Jahr angezogen, wurde expliziter und zur Kunst erklärt .... Destruktive und selbstzweckmäßige Gewaltdarstellungen sind ein Grundelement amerikanischer Actionenfilme und die asiatischen Filme Gewalt in die Geschichte einbinden (Okame, Lady Swordsman usw.) und zunehmend erst gewalttätiger wurden. Das ist auch heute noch zu bewundern, wobdei fast alle Film-Länder auf diesen Gewaltzug aufspringen.

Das mal als Anfang ....vielleicht kommt noch was ...
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2 ferrara77 • 8:21 PM, 2020-07-18 [Eintrag]
zu dem Genre Heroic Bloodshed was John Woo 1986 (unfreiwillig) erschuf noch ein paar Worte ... Ich idendifiziere dieses Genre NUR mit John Woo und seinem Regie -Style, wie ich das in einem anderem Kommentar (unter einem John Woo Movie) schon erwähnte und hier in dieser Doku wird das auch bestätigt. Die darstellende Gewalt gab es schon vorher in Hongkong, auch Einschüsse wurden gezeigt wie das bei der 66.Minute zu sehen ist (Chow Yun Fat als Schiesswütiger).
John Woo hat ganz nach seinem Vorbild Sam Peckinpah die Action zur Kunstform brachte, Zeitlupen und das cheographieren diverser Einschüsse und Kugel-Austritte, das ganze mit mehreren Kameras gefilmt (wie Peckinpah) und mehrere Szenen in Zeitlupe miteinander vereint ...Ein Kunstgriff von Peckinpah und erweitert von John Woo ...dazu noch die tragische und rührende Geschichte dazu ...fertig ist Heroic Bloodshed, aber eben auch Woo sein Stempel ... Woo sagte mal er liebt das darstellen von Gewalt und um nicht als verherrlichend deklariert zu werden (das östliche Kino wurde immer mehr zum westlichen Gewaltkino, nur mit einem Kunst-Stempel) erweiterte er die Zeitlupe geparrt mit (noch hochwertigeren) Blutfontänen, wie eben Sam Peckinpah´s Meisterwerk The Wild Bunch als das große Vorbild gilt.
Schade das in der Doku erst ab Hard Target berichtet wird, jeder beteiligte kann stolz drauf sein dort mit gewirkt zu haben, aber geht es 1986 mit A better Tomorrow los und nicht mit Woo´s ERSTEM US Film Hard Target. ... Eines muss dann anmerken, das huldigen der Person John Woo von Lance Henriksen entschädigt das Ganze, weil er auch Woo ABSOLUTES Meisterwerk The Killer in die Höhe hebt .... eines sollte man hier mal erwähnen ... John Woo schaffte es eine eigene Kategorie zu erdrehen und die USA weiß das auch, deswegen sie auch an einem Remake von The Killer arbeiteten und das schon Jahrelang... Bisher ist es noch keinem gelungen, oder bisher hat es noch keiner gewagt ein US-"The Killer" Remake zu realisieren ...Woo lehnte die Regie ab so weit ich das mal vor Jahren gelesen hatte, aber da ist das Problem...Er ist der Einzige der dazu fähig wäre, aber gab es schon The Killer ... das muss man eben auch verstehen ...
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3 ferrara77 • 8:22 PM, 2020-07-18 [Eintrag]
sehr gute Doku Flimmer ...vielen Dank dafür !! yes  ....
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4 Flimmerstube • 8:27 PM, 2020-07-18 [Eintrag]
@ferrara: Sehr guter Beitrag 

Im US Heldenkino geht es oftmals... um Patriotismus! Sogar sehr oft! Sieht man meist schon am Cover... Flagge im Hintergrund usw. 
Natürlich spielen da bis heute unbewältigte Traumata (u.a. Vietnam) eine Rolle... 
Aber im Grunde will nur dargestellt werden, das der Amerikaner die dicksten Eier von allen hat!
gunsmilie 
Das gibt es im asiatischen Kampfsport Kino auch, aber aus anderen Gründen... Siehe Bruce Lee: "Sick men of Asia"... Da wird eher verarbeitet was die Japaner den Chinesen angetan haben... ansonsten ist es wirklich zu 90% reines "Revenge" Unterhaltungskino! Und das ist auch schön so!

Die meisten Kung Fu Filme liefen damals im DDR Fernsehen! Das und Erotisches zur Nacht, waren die Gründe das Ich überhaupt DDR Fernsehen gesehen habe! Ganz großes Kino, die müßen ja wirklich einen riesigen Bestand an Kung Fu Filmen gehabt haben! Naja und die Märchenfilme waren auch Klasse... aber das ist ein anderes Thema!

Vor ein paar Jahren gab es eine Renaissance von Kampfsportfilmen, die durchaus Tony Jaa anzukreiden ist!
Seitdem er sich zur Ruhe gesetzt hat (Streßbedingt ins Kloster)... 
kommt da leider auch nichts wirklich dolles mehr... Schade, denn grade die Thai's schienen da ein Händchen für zu haben!

Aber... man wird sehen... ansonnsten gibt es ja immer noch die wunderbare Welt der Klassischen Kung Fu Filme!
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5 ferrara77 • 8:57 PM, 2020-07-18 [Eintrag]
like smile Danke...
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6 trhino • 6:37 PM, 2020-07-20 [Eintrag]
Ich dachte immer den gäbe es nur in englisch. Cool.
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