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Der Junge im gestreiften Pyjama (2008)

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Beschreibung des Materials:

Berlin, Anfang der 40er Jahre. Der achtjährige Bruno ist der behütete Sohn eines Nazioffiziers. Als sein Vater befördert wird, muss er mit seiner Familie aus dem gediegenen Zuhause in Berlin in eine trostlose Gegend umziehen, wo der einsame Junge keinerleiAblenkung geschweige denn einen Spielgefährten findet. Von Langeweile und Neugier getrieben, schlägt Bruno die Anweisungen seiner Mutter in den Wind, er solle auf keinen Fall den Garten und den Wald hinter dem Haus erkunden.

Erscheinungsdatum:12. September 2008
(Vereinigtes Königreich)
Regisseur:Mark Herman
Autor der Filmgeschichte:
John Boyne

Drehbuch:Mark Herman
Produzent:David Heyman
Béla Fesztbaum

Darsteller:
Vera Farmiga
David Thewlis
Rupert Friend
David Hayman
Asa Butterfield
Jack Scanlon
Amber Beattie
Sheila Hancock
Richard Johnson
Zac Mattoon O'Brien
Domonkos Németh
Henry Kingsmill

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Kommentare insgesamt: 5
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1 berggeist1963 • 6:16 PM, 2020-07-25 [Eintrag]
Verfilmung einer fiktiven Romanhandlung des Iren John Boyne. 

Bei dieser Thematik kann ich es jedoch nicht lassen und muss auch hier wieder auf "Die Grauzone" hinweisen. Für mich besser als "Schindlers Liste", weil mit weniger Pathos, sondern mehr "sachlich-nüchtern" inszeniert. Hinzu kommt die tolle Besetzung mit David Arquette, Harvey Keitel, Steve Buscemi u. Mira Sorvino. https://ssl.ofdb.de/film/31057,Die-Grauzone
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2 ferrara77 • 7:26 PM, 2020-07-25 [Eintrag]
Ich würde zu gerne ein Review schreiben, aber ich kann nicht, weil der Film (die Geschichte) mich übel mitgenommen hat ... Sollte in der Schule gezeigt werden!
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3 ferrara77 • 7:51 PM, 2020-07-25 [Eintrag]
Berggeist@ ....klar ist der besser als Schindlers Liste ... stimme ich Dir voll zu. ... Der Film ist selbst als fiktive Geschichte unglaublich eindringlich, mitfühlend und athentisch...
Der Schluss verstört und entlarvt gleichzeitig... .Der Film schafft es die ANDERE Seite betreffend zu machen, selbst der Zuschauer ist im Zwiespalt und der Filmemacher zwingt einem in den Spiegel zu schauen - man muss nachdenken, vielleicht auch über sich ...

Danke für den Film ...
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4 ferrara77 • 9:51 AM, 2020-07-26 [Eintrag]
Der Film geht mir einfach nicht mehr aus den Kopf, hab sogar von ihm geträumt und bin wach geworden 5.30 Uhr ... Einfach überwältigend wie die zwei achtjährigen ihre Rollen meistern, vor allem Bruno (mehr Spielzeit) spielt extrem gut und bringt den Charakter sehr authentisch rüber. Hier hat sich einer wirklich Mühe beim Dialoge schreiben gegeben. Ist schon bemerkenswert.
... Hier wird auch das nationalsozialistische Fundament aufgezeigt, wie die private Schule nur aus Geschichte besteht und Bruno keine Abenteuerbücher mehr lesen soll (darf), es wird nicht gezeigt wie Bücher verbrannt werden, reicht eine theoretische Verbannung aus (erzieherisch schlecht reden), um das ganze zu verdeutlichen. So sieht es auch mit Konzentrationslager-Szenen aus. Hier werden keine Erschießungen gezeigt und es wird sich nicht die Frage gestellt ob ... "wir unbedingt wissen müssen wie es ist im Zyklon B Gas zu sterben" und "wie die Leichen danach aussehen", sondern werden diese Elemente nur angerissen und passen sich beiläufig der Geschichte an, ungefähr wie Wohnungs-Inventar vorhanden und irgendwann routinierte Langeweile entsteht  - um das Ganze im sarkastischen Nazijargon etwas zu verdeutlichen - sehe der Dialog: Wenn sie brennen stinken sie noch schlimmer". ...
Klar ist das eine fiktive Geschichte, viele Anekdoten vielleicht nicht möglich, wie zum Beispiel die Dialoge zwischen Bruno und Schmul direkt am Zaun, aber das ist nicht Kern der Sache oder Kritik. Der Filmemacher wollte einem bewusst mit schuldig machen, weil wir Filme (bewegte Bilder) meistens emotional interpretieren, deswegen Film-Aufklärung (Also nachspielen der Ereignisse) gar nicht wirklich möglich wäre, die angenehme Seite einem besser in den Kragen passt, man kann sich am Schluss seine Emotionen schön reden, aber hier funktioniert das eben nicht, WEIL eben ALLE betroffen sind, der Zuschauer gar nichts zu tun kann, er ist gefangen und muss bis zum Schluss das Leid (was anderen zugeführt wird und wurde) mit durch (er-) leben. Wir kennen das alle ..."erst wenn man selber betroffen ist ..."  denkt man drüber nach ...

Auch sollte man den Film eigenständig bewerten und nicht mit dem Buch vergleichen ... Es geht ja um die bebilderte Geschichte und wie man diese zum Zuschauer transportiert, ein Vergleich hier wirklich fehl am Platze ist.

Was ich an der Aufklärung über dieses Thema schlimm finde:
Der Judenhass kommt nicht von ungefähr und hat seine Wurzeln. Hier muss man sich zuerst die Frage stellen Wer hat einen Grund Juden zu hassen, also eine Religion zu verteufeln? Richtig, eine andere Religion und das war das Christentum - das ist ein Fakt! ... Davon will das heutige Christentum natürlich nichts wissen. Christen haben alle Blut an den Händen, sie können es nur nicht sehen, weil sie es abgewaschen haben ... (tauch die Hände in Luminol und es wird sichtbar)
Direkt vor meiner Tür steht auch eine Kirche und vor ein paar Jahren wurde dort eine Statue errichtet - auf wahrscheinlich Privatgrundstück - Martin Luther ... Jeden Tag laufe ich an dieser Ratte vorbei und möchte ihn am liebsten Köpfen, meinen persönlichen Terrorismus beleben, weil er derjenige ist der den Judenhass erst gesellschaftlich Salonfähig machte. Hier gibt es sogar von Luther persönliche Berichte über die Juden und was man am liebsten mit ihnen machen sollte. Hitler sagte über Luther: "Er war ein guter Mann und seiner Zeit voraus!" ... Aber Luther hat ja die Bibel übersetzt (eigentlich verfälscht) und das entschädigt natürlich ... Die Nazis haben genau das weiter geführt wovon Luther träumte, was er gerne selber gemacht hätte ...

Für mich das Rätsel schlechthin, wie man stolz drauf sein kann Christ zu sein (egal welche Richtung), wie man immer noch in eine Kirche rennen kann um sich selber zu verheiligen oder hören will der bessere Mensch zu sein ... solche Menschen kann ich einfach nicht ernst nehmen.
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5 ferrara77 • 8:25 PM, 2020-07-28 [Eintrag]
Ich hasse eigentlich solche besten Listen, aber Ausnahmen bestätigen die Regel ... man hat ja manchmal diesen Aha-Moment bei erstmaligen sichten mancher Filme....Wau, der ist es! ...Einer der so weg haut, dass man Bauchschmerzen kriegt, auf den man quasi gewartet hat und endlich war er da ...

der beste und intelligenteste Film zum Thema Holocaust: Der Junge im gestreiften Pyjama
die beste Umsetzung zum Thema Rassismus: L.A.Crash (Crash)
der beste Film zum Thema Drogen, Anti-Drogenfilm: Requiem for a Dream
das authentischste gesellschaftliche Drama: American Beauty
(Zusatz: bester Pornofilm: Josephine Mutzenbacher - Wie sie wirklich war Teil1 ... mit der ewigen Traumfrau Patricia Rhomberg lol ) biggrin 

diese vier (äh fünf) Filme waren besonders beeindruckend (beim erstmaligen sichten)... bei anderen Themen konnte ich mich noch nicht festlegen ...
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