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Rächer der Unterwelt (1946)

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Beschreibung des Materials:

Rächer der Unterwelt (1946)

Zwei Männer betreten ein Restaurant im kleinen Städtchen Brentwood, in dem sich neben dem Chef und dem Koch noch ein Gast aufhält. Nach einem wenig freundlichen Gespräch kommen sie schnell zur Sache - sie wollen den "Schweden" (Burt Lancaster) töten, dessen Ankunft zum Essen sie unmittelbar erwarten. Als dieser entgegen seiner sonstigen Gewohnheit nicht kommt, gehen sie zu dessen Wohnung, wodurch die zurückbleibenden Männer noch die Gelegenheit bekommen, den "Schweden" zu warnen. Als Einer von ihnen vor den Killern in dessen Wohnung ankommt, wehrt der "Schwede" seine Hilfe freundlich ab - er will nicht mehr fliehen. Wehrlos lässt er sich kurz darauf erschiessen.

Als Vertreter der Lebensversicherung bekommt Jim Reardon (Edmund O'Brian) diesen Fall. Zunächst nur geschäftsmässig daran interessiert, beginnt ihn das Leben des "Schweden" zu faszinieren. Er nimmt Kontakt zu Menschen auf, die ihn kannten, und gerät immer mehr in den Strudel der vergangenen Ereignisse...

Robert Siodmak schuf mit "The Killers" eines der bedeutendsten Werke des gesamten Film Noir. Schon bei seiner Veröffentlichung stieß der Film in den UsA fast durchweg auf positive Resonanz. Kritiker und Publikum waren begeistert, und so überaschten auch die 4 Oscar-Nominierungen niemanden. Darüber hinaus war der Film sowohl für Burt Lancaster als auch Ava Gardner der Start einer Hollywood-Karriere nach Maß.

Alternativtitel:
Ernest Hemingway's The Killers
Killer, Die
Man Alone, A

Originaltitel: Killers, The
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1946
Regie: Robert Siodmak

Darsteller:
Burt Lancaster
Ava Gardner
Edmond O'Brien
Albert Dekker
Sam Levene
Vince Barnett
Virginia Christine
Charles D. Brown
Jack Lambert
Donald MacBride
Charles McGraw
William Conrad

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Kommentare insgesamt: 1
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1 mojozit • 3:04 AM, 2021-01-11 [Eintrag]
Als sich das Unbekannte noch nicht im Schnelldurchlauf klicken ließ und die Reaktion des Zusehers oder der Zuseherin nicht im Seltsamen einer Diktion im schnellen Blick auf dem virtuellen Wort lag, sondern vielmehr in der Faszination des Seltsamen und des Schreckens.

The Killer durchdringt eine Überformung. Überformung deshalb, weil die Figuren in diesem Film sich nicht verformen. Die Figuren können sich nicht austauschen. Man kann sich nicht ablegen, bleibt authentisch und dadurch auch durchschaubar und manipulativ, ohne es selbst zu erkennen. Das Gegenüber spielt mit diesen Möglichkeiten, aber bleibt im eigenen Wesen und Zutun selbst Spielball. Der Körper ist nicht daran gewöhnt, nicht zu atmen oder zu denken. Lancaster unterwirft sich in seinem Tun einem Resultat, schafft sich an Verboten ein Gedächtnis und sagt der Flucht ab, in dem er in Augenblicken seine eigenen, auferlegten Verbote verletzt, aber im Überschreiten dieser macht er sich zu einem neuen Wesen, das der Flucht absagt, keinen Gedanken daran verschwendet zu fliehen, sich abknallen lässt wie ein räudiges Tier und genau in diesem Moment das Tier heiliger erscheinen lässt als den Menschen. Die große Klasse des Schauspiels von Burt Lancaster liegt in seiner unaufdringlichen und verhaltenen Performance. Burt Lancaster als Ole Anderson hat sich unter Kontrolle, nur die Anziehungskraft zu Kitty Collins lässt sich nicht kontrollieren. Der erlösende Augenblick aber findet nicht statt. Es bleibt eine gegenstandslose Ebene, die einzig nur alleine dem Ziel zugetragen ist, alles oder nichts zu besitzen. Kompromisse ausgeschlossen. Das Gleiten vom Auflösen zum Erlösen bleibt auch das Kennzeichen jeglicher personifizierter wie charakterlich dargebotener Phänomene und wird am Ende eine für alle Beteiligten subjektiv innere Erfahrung.

Mit "Kiss me deadly" von Robert Aldrich aus 1955 und wenigen anderen ein Noir der Sonderklasse. Zwischen Trieb, Würde, Verlust, dem Haben und dem Sein. Aber das eigentliche Sein im Abseits bleibt unerschlossen.

Ein Film-Noir so groß wie ein Riese. Danke Flimmi.
Anschauen!
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