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Tokugawa (1968) - Gequälte Frauen

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Beschreibung des Materials:

Tokugawa (1968) - Gequälte Frauen
Uncut Fassung

Der Inhalt dieses japanischen Sex-und-Gewalt-Streifens besteht aus drei Kurzgeschichten, die ohne Verbindung wie z.B. durch eine Rahmenhandlung untereinander sind: 1) Im 17. Jh. wird eine Frau des Mordes angeklagt, und gleichzeitig verdächtigt man sie des Inzests mit ihrem Bruder. 2) Eine Äbtissin führt strenge Aufsicht über ihre Ordensschwestern und schreckt auch nicht vor Folter zurück, wenn sich die Nonnen einen „Fehltritt“ leisten. 3) Zwischen einem Sadisten und einem Tätowierer entbrennt ein Streit darüber, wie das Gesicht einer gequälten Frau auszusehen hat.

F.Trebbin:
Schon alleine die Kurzinhalte lassen erahnen, was den Zuschauer hier erwartet: einen kruden Einblick in die bizarre Welt fernöstlicher Denkweisen. Schnell könnte man „Tokugawa“ als schmierige Gewaltpornographie abtun, doch wenn man sich die Mühe macht, ein wenig hinter die Kulissen zu schauen, dann entdeckt man viel vom Selbstverständnis der männlichen Japaner zu ihrem Rollenverhalten in der Gesellschaft. Nun gut, der Film ist sicherlich nicht dafür gedreht worden, um sozialkritische Aspekte vorzutragen, denn gerade in Japan haben Filme, die mit einer schwindelerregenden Mischung aus Blut und nacktem Fleisch aufwarten, seit jeher Hochkonjunktur. In für uns Europäer fremdartigen Bildern und Handlungen wird die für den Asiaten unerläßliche, zur Kultur gehörige Verbindung aus Gewalt, Emotionen und Erregung dargestellt, wie es kein Lehrbuch hätte besser vermitteln können. So ist es nur logisch, daß Teruo Ishii die These vertritt, daß der Tod nur eine weitere Form des Orgasmus ist; ein Standpunkt, der mit unserer westlichen Philosophie nur schwer in Einklang zu bringen ist. Gerade diese Selbstverständlichkeit, die dem Tod und seinem Vorspiel, der Folter, entgegengebracht wird, macht es für uns so schwer, Filme wie „Tokugawa“ vorurteilsfrei zu genießen. So schieben wir ihn lieber leicht in die Ecke, die auch wir Deutschen bereits mit solchen Werken wie „Hexen– geschändet und zu Tode geqält“ gefüllt haben.

Alternativtitel:

Femmes criminelles
Frauen gequält und geschändet
Joy of Torture, The
Punishment of the Tokugawa Women
Shogun's Joy of Torture
Shoguns Joy of Torture
Shoguns Joy of Torture - Tokugawa onna keibatsushi
Tokugawa 1
Tokugawa I
Tokugawa I - Der Fall des Tätowierers Hiroshi
Tokugawa I - Die Nonnen vom Kloster Yokuin

Originaltitel: Tokugawa onna keibatsu-shi
Herstellungsland: Japan
Erscheinungsjahr: 1968
Regie: Teruo Ishii

Darsteller:
Yuki Kagawa
Asao Koike
Reiko Mikasa
Miki Obana
Masumi Tachibana
Teruo Yoshida
Fumio Watanabe
Shin'ichirô Hayashi
Kichijirô Ueda
Tamaki Sawa
Mie Hanabusa
Keiko Kojima

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Kommentare insgesamt: 1
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0
1 martinberger663 • 9:27 PM, 2021-01-13 [Eintrag]
F.Trebbin anmerkung oi intressant , und ja kann man so stehen lassen denke ich "
Angriffsfläche bietet „Tokugawa“ in jedem Fall eine ganze Menge: Die latente Frauenfeindlichkeit und der krass voyeuristische Sadismus dürfte
vielen Leuten aufstoßen, vor allem da es für einen Sexploitation-Film
wenig Erotik zu sehen gibt und auch sonst nicht viel die breit
ausgewalzten Folterungen auflockert.
Meiner meinung nach sind es aber Japanische Kriminalfälle aus der Tokugawa Zeit .
Sollen sogar auf wahre ereignisse standgefunden haben meint Ishii und beruht sich auf aufzeichnungen von Gerichtsverhandlungen aus der epoche (1600/1800)ca.
Da in jeder Folge ein anderer Clan aus der Tokugawa epoche thematisiert wird .
Diese arbeit wie er die Clans darstellt und ihr gefolge mit den ganzen Mon's(wappen) auf ihren Flaggen und Schildern und den Uniformen usw ist sehr liebevoll gemacht diese kleinen details feier ich sehr "
Inszeniert ist der Film aber sehr routiniert und technisch einwandfrei, der Unterhaltungswert ist erstaunlich hoch und die (leicht unbedarften)
Darsteller haben ihre Sache auch ganz gut gemacht.
Die dünnen Storys und die knappen Dialoge haben einen unfreiwilligen Humor, doch trotzdem
gleitet niemals alles ins Lächerliche ab. Und die Vorhersehbarkeit
begünstigt sehr effizient einen unbeschwerten Exploitation-Genuss.
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