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Lone Wolf - Der Mörder ist ein Werewolf 1988 German

01:38:21
Beschreibung des Materials:

Inhalt

In dem sonst friedlichen Fairview häufen sich seltsame Vorfälle. Immer wieder werden Hunde verstümmelt aufgefunden. Die Polizei geht einer Meute tollwütiger Hunde aus, die hier ihr Unwesen treiben. Kurz darauf werden einige Studenten blutig abgeschlachtet. Gemeinsam mit Julie versucht der Computerspezialist Joel das Ganze systematisch anzugehen und am Computer zu analysieren. Da sich die Angriffe immer bei Vollmond ereignen, glauben sie an einen Werwolf, doch die Polizei glaubt ihnen nicht. Als der Rechner als nächsten Tatort die Universität angibt, versuchen sie mit ihren Freunden die Bestie zu stellen. Sie werden jedoch von der Polizei erwischt. Als dann auch noch eine übel zugerichtete Leiche gefunden wird, gelten sie als Hauptverdächtige. Doch sie wissen, bereits am nächsten Abend wird die Bestie wieder zuschlagen, und dann ist in der Uni ein Maskenball. Sie ...

Kommentar

Ich hab schon lang keinen Film mehr gesehen, wo das 80er Jahre Flair so dermaßen aus jeder Pore tropft. Von Klamotten über Musik bis zu den Föhnfrisuren ist "Lone Wolf" eigentlich in jeder Szene dieser Epoche zuzuordnen. Der Film bekommt also für seinen Zeitgeist schon mal volle Punkte. Leider kann ich dies weder für die Story noch für die Darsteller geben. Die Handlung ist eher oberflächlich, gradlinig und stellenweise sehr vorhersehbar. Klar, es wurden ein paar irreführende Andeutungen gemacht, um der wahren Identität des Werwolfs nicht zu schnell auf die Schliche zu kommen, aber die meiste Zeit wird mit pubertierenden Teenagern, die für mich allerdings allesamt schon zu alt wirkten, vergeudet.

Spannung wird meist nur kurz aufgebaut, der Blutgehalt ist eher zurückhaltend, erst im Finale gibt es seichte Splattereinlagen. Dafür ist einer der Jugendlichen in einer Band und darf einige Lieder in einem Club zum Besten geben. Da die Musik durchaus passabel ist, sind das noch mit die besten Szenen. Regisseur John Callas, der hier seine erste und bislang letzte Regiearbeit abliefert, hat hier allesamt unbekannten und meist talentfreie Darsteller eingesetzt, wodurch dieser Low-Budget Film gerade in den reinen Textpassagen wie ein ambitionierter Amateurfilm wirkt. Am meisten hat mich Michael Parker als alberner Polizist genervt.

Recht ordentlich ist der Werwolf hingegen gelungen. Dieser wird zwar meist kaum gezeigt, oftmals nur einzelne Körperteile von ihm, wodurch er aber auch nicht billig wirkt und etwas Unheimliches behält. Selbst die Verwandlungsszene kann sich sehen lassen.

Fazit: Solider C-Movie Werwolf-Trash im typischen 80er Jahre Look.

Dauer des Materials: 01:38:21
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