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Cinema Perverso - Die wunderbare und kaputte Welt des Bahnhofskinos (2015)

Beschreibung des Materials:

Cinema Perverso - Die wunderbare und kaputte Welt des Bahnhofskinos (2015)

Unter allen Arten von Kinos in Deutschland nahmen die Bahnhofskinos eine Art Sonderstellung ein: in den 50er Jahren als Überbrückungsort für wartende Reisende erdacht und mit starkem Wochenschauanteil ausgestattet, entwickelten sich die bis zu 30 Bahnhofskinos zu Horten der Zweitverwertung, dann der totalen Unterhaltung mit Sandalenfilmen, Italo-Western und später Sexfilmchen. Die Dokumentation erzählt anhand vieler Interviews mit Zeitzeugen, darunter Wolfgang Niedecken, Uwe Boll, Jörg Buttgereit und Ben Becker die Geschichte dieser Spartenkinos mit vielen Filmausschnitten nach, von der großen Zeit bis zum Niedergang als Schmuddelecken, die in den 80ern dann alle schließen sollten...und immer noch nicht alle verschwunden sind.

Originaltitel: Cinema Perverso - Die wunderbare und kaputte Welt des Bahnhofskinos
Herstellungsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2015
Regie: Oliver Schwehm

Darsteller:
Christian Anders
Ben Becker
Uwe Boll
Jörg Buttgereit
Mechthild Großmann
Wolfgang Niedecken
Kai Nowak
René Weller
Frank Becker
Gertrud Sonnenburg

Kommentare insgesamt: 5
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Großartiger Ausflug ins Bahnhofskino der 70er / 80er Jahre!
Diese Dokumentation passt eigendlich wie Arsch auf Eimer auf das Unterhaltungsprogramm der Flimmerstube! 
smile 
Tolle Sache!
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2
Sehr gut! ...Danke!
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3
Durfte Uwe Boll den Eingangskommentar sprechen^^ .... Ich war zu jung für das Bahnhofskino....Ich wohnte in einer Art Stadt-Dorf mit einem Kino, ähnlich wie Boll es beschreibt. Ich erinnere mich, dass dort die schwedinnen Filme liefen (Drei schwedinnen...). Ich schaute mir als, als 10-12 jähriger die Poster an, durfte natürlich nicht in die Filme. Vorwiegend liefen dort die Actionfilme der 1980iger, wie zum Beispiel "Das fliegende Auge" (bestimmt 5 mal im Kino gesehen)..das besondere war das dort auch mal die Filme "Lock up" mit Stallone (im Kino ab 16 und auf VHS ab 18), "Running Man (ebenfalls Kino ab 16 und VHS ab 18) und "Total Recall", aber bei letzteren weiß ich die Kinofreigabe nicht mehr.
Irgendwann wollten wir alle "Lock up" schauen und zu dem Zeitpunkt (1990) war ich erst 13 Jahre alt und ca 20 Jugendliche versammelten sich vor dem Kino und warteten darauf, dass der Herr Reis (Der Kinobesitzer) die Kasse aufmachte. Trotz der Freigabe ab 16 waren sich alle sicher das sie rein kommen würden, auch wenn alle jünger waren, schliesslich war das ein Dorf;) ... Er kam und fragte in die Runde wer eigentlich schon 16 Jahre ist... Es war gerade mal einer dabei der (mit Ach und Krach) gerade 16 Jahre alt war... Von 12 bis 15 waren alle vorhanden.
Er hatte überlegt, aber nur kurz und hat alle rein gelassen und wir sahen den Film, der später dann für Erwachsene freigegeben wurde. Die  Szene im Fitnesstudio mit der Hantelbank war vorhanden...es war die Uncut Fassung. Das gleiche war auch bei "Running Man" der Fall ... Einfach ein cooles Erlebniss smile

Noch besser war war "Natural Born Killers" 1994  ...da war ich gerade mal 17 Jahre alt. DIe Kinofassung war ab 18 und stand groß und breit auf dem Poster, was ich heute noch besitze. Ich bettelte meinen Vater an mit mir in den Film zu gehen. Mein Onkel hat mir bei der Überredung geholfen und wir gingen zu dritt in den Film...Ich war so stolz und mein bestes Kinoerlebniss...Der hat so geflasht was ich nie wieder erlebte... Auch nicht bei "From Dusk Till Dawn" was auch ein einmaliger Kinobesuch war...

Mein Filmfetisch fing an mit meiner Mutter ihrer Videosammlung und nicht im Bahnhofskino. Die hatte sogar ne Raubkopie von der Uncutfassung von "Tanz der Teufel" (mit der Bleistiftszene) und die kopierte ich mir später nur um sie Jahrelang zu hüten. Aber auch andere Klassiker (Bog-das Ungeheuer aus den Sümpfen; Hexensabbat) durfte ich (aber nur heimlich) sehen, weil meine Mutter sehr streng war und ALtersfreigaben sehr genau nahm. Die gingen auch jede Woche in die Videothek und holten sich Horrorfilme und Pornos... Einmal hatten meine Eltern Samstag Nachmittag "Gesichter des Todes" im Videorekorder laufen und ich kam dazu. Ich merkte das es ein Dokufilm war und fragte ob ich mitschauen kann, schliesslich ist es nur eine Doku...Natürlich durfte ich nicht schauen, weil der ab 18 war (grummel) ...Die Folge war, dass ich den nächsten Montag nach der Schule mir die 3 Kassetten (heimlich) anschaute. Welche Teile es waren weiß ich nicht mehr, aber ich vermute mal Teil 1-3. Ich war sehr enttäuscht von den Filmen und fand da nichts besonderes dran. Viel cooler fand ich Splatterszenen von Horrorfilmen aber nicht Dokus über Unfälle ...
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Zu gewissen Filmen aus dem meist skandinavischen Raum gab´s an der Kasse immer ein Piccolöchen dazu. Diese Streifen durften damals nicht gegen Eintritt vorgeführt werden. Also haben die Bahnhofskinobetreiber das so gedeichselt, dass man offiziell nicht für den Film, sondern für das Fläschchen bezahlt hat.  cool
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5
Genau, Piccolo, alterstechnisch hätt ich weder den Sekt trinken noch den Film gucken dürfen, aber da hat kein Hahn nach gekräht. biggrin 
Beim Film hab ich dann schon Stielaugen bekommen. Auch den roten Kopp konnte im Dunkeln niemand sehen.
Der berühmt- berüchtigte Trenchcoat, den manche dezent auf dem Schoß falteten, heidewitzka, wir ham uns totgelacht. up 
@ferrara
Hab damals für die Werbeagebtur gearbeitet, die "Lock up" in Deutschland vermarktet hat. War aber nicht sooo richtig von Erfolg gekrönt. dollar
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