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English: Grindhouse (2007) - Tarantino - Stream - English

Beschreibung des Materials:

Grindhouse (2007) - Tarantino - Stream - English

"Grindhouse" nannte man die in den USA der 60er und 70er Jahre die Kinos, welche zwei Filme in einer Vorstellung als Doppelpack zeigten. So ist auch dieser Film in zwei "Episoden" geteilt:

Film 1: "Planet Terror" (Regie: Robert Rodriguez)

Eines Nachts muss das Ärztepaar William (Josh Brolin) und Dakota (Marley Shelton) zahlreiche Menschen mit mysteriösen Wunden versorgen. Wie sich herausstellt, stammen die Bissverletzungen von Untoten und alsbald beginnen sich auch die Patienten in mordlüsterne Zombies zu verwandeln. Zusammen mit den zufällig anwesenden Cherry (Rose McGowan) und Wray (Freddy Rodriguez) sowie einer Handvoll weiterer Personen kämpft das Paar ums Überleben...

Film 2: "Death Proof" (Regie: Quentin Tarantino)

In einer Bar macht Stuntman Mike (Kurt Russell) Bekanntschaft mit drei Frauen: Jungle Julia (Sydney Tamiia Poitier) und ihren Freundinnen. Als er anbietet, eines der Mädchen in seinem Stuntauto mitzunehmen, hat das für alle Mädchen einen tödlichen Ausgang. Etwa ein Jahr später gerät Mike wieder an ein Frauen-Trio (u.a. Rosario Dawson), welches er zur Jagd auserkor

Alternativtitel:
Grind House
Grindhouse: Double Feature
Quentin Tarantino's Death Proof
Robert Rodriguez's Planet Terror

Originaltitel: Grindhouse
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2007
Regie: Robert Rodriguez
Quentin Tarantino
Eli Roth
Rob Zombie
Edgar Wright

Darsteller:
Danny Trejo
Cheech Marin
Rose McGowan
Freddy Rodríguez
Josh Brolin
Marley Shelton
Jeff Fahey
Michael Biehn
Rebel Rodriguez
Naveen Andrews
Bruce Willis
Julio Oscar Mechoso

Kommentare insgesamt: 9
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Also Robert Rodriguez ist ein wirklich guter Künstler, aber Planet Terror ist auch nur 0815 Action und stellt (heutzutage)nichts besonderes wie zum Beispiel "From Dusk Till Dawn", "Four Rooms" oder "Sin City" dar. ...Rodriguez ist ein Vollblutregisseur und Tarantino (dagegen) nur ein Filmfan der eine Kamera hat. 
Warum ich Tarantino nicht mehr mag? ...Weil er vor Jahren mal Oliver Stone angegriffen hat. Tarantino hatte damals das Script von "Natural Born Killers" verkauft und Oliver Stone wollte den Film dann realisieren. Tarantino meinte zu dem Resultat, dass er Stones Version höchstens im TV schauen würde, so schlecht wäre er. Stone hat viele Fehler gemacht und das Gegenteilige kam heraus was Tarantino mit seinem Drehbuch beabsichtigte. Ich vermute mal, dass es der Neid auf Oliver Stone war. Immerhin kann Oliver Stone Drehbücher anständig verfilmen die er NICHT selber geschrieben hat (U-Turn)...  DIe Aussage von Tarantino war mir einfach zu arrogant gegenüber jemandem der wirklich ein Künstler ist.
Diese äußerst niederschmetternde Aussage von Tarantino brachte mich dazu etwas kritischer die Filme von Tarantino zu begutachten. Ich glaube mich zu erinnern, dass diese Aussage VOR seiner langen Pause (4 Jahre) und vor seinem 4.Film "Kill Bill" getätigt wurde. Gegen Tarantinos ersten drei Filme kann man (fast) nichts sagen außer, dass "Reservoir Dogs" von allen der innovativste ist und von allen Filmen der meiste Tarantino drin ist (Drehbuch und Regie: Quentin Tarantino)
Das kommt allein schon bei den Vor-dreharbeiten mit STeve  Buscemi und Harvey Keitel (in Jogginganzug) zur Geltung. Seine ganze Liebe floss in seinen ersten Film, in dem übrigens Harvey Keitel kostenlos mit spielte, weil Keitel der Meinung war Tarantino hat Zukunft. So war es auch....Allein das Spiel von Steve Buscemi (Monolog Lagerhalle und Toilette) und Tim Roth (Spiegel-Selbstgespräch und Witz auf der Toilette und hier sein die Kamera zu beachten, die meiner Meinung nach die beste Kameraführung eines Tarantino-Film ist) sind unübertroffen... Da kommt kein "Pulp Fiction" hinterher auch wenn die Masse mit dem Film mehr anfangen kann als wie mit "Reservoir Dogs".
Auch wenn ich großer Christopher Walken Fan bin, ist der (er wirkt) Dialog mit der Uhr einfach auswendig gelernt. Das gleiche gilt auch für den Monolog übers Lügen in "True Romance"...lediglich das außergewöhnliche Gesprächsthema (Uhr im Arsch versteckt oder Lügen-Gestik erkennen) machen den Dialog so spannend. Abel Ferrara drehte auch mehrere Filme mit Walken und die sind einfach anders, eben nicht konstuiert und riecht nicht so nach fremden Drehbuch. Drehbuch-Ideen und Regie-Erwartungen sollten zusammenpassen...Ich als Zeichner lass auch nicht die Vorskizzen von anderen Künstlern anfertigen, bevor ich Hand anlege.
In "Pulp Fiction" sind die Dialoge teilweise auch sehr konstruiert und gezwungen (an dem Drehbuch arbeiteten 2 Mann, Tarantino und Roger Avery). Auch Samuel Jackson´s Pseudo-coolnes wirkt irgendwie vorgefertigt. Alle Charaktere haben eine Art Cool-Stempel aufgedrückt erhalten. Ob das Bruce Willis, Erik Stolz (Drogendealer) oder Tarantino (Jimmy) selber ist.
In "Reservoir Dogs" ist kein einziger Dialog der konstruiert wirkt. Allein die 10minütige Runde am Anfang des Filmes sind ein Genuss von guter Zusammenarbeit und Abstimmung miteinander. Man könnte denken die sitzen wirklich da und unterhalten sich über die Sinnlosigkeit des Trinkgeldes...
Die aufgesetzte Coolnes von Jackson wird in "Jackie Brown" fortgesetzt und jedes mal frage ich mich, wie lange Tarantino am Drehbuch saß bis er irgendwie einen coolen (und sinnlosen) Dialog hatte. Hier als Beispiel die Diskussion in Jackie Brown am Kofferraum.
Irgendwann sind die kreativen Ideen eben ausgeschöpft. Jeder Regisseur hat seine Hochphase des Schaffens und Tarantino seine war bis Ende von "Jackie Brown" ...alles was danach kam ist was anderes und gar nicht vergleichbar mit seinen ersten Werken.
In seinen neuen Werken dominiert die Gewalt, aber nicht als Kritik wie bei Sam Peckinpah, oder als Kunstgriff wie bei John Woo, sondern plump und explizit und hat mit Kult nicht viel am Hut.
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@ferrara:
Vielen Dank! 
Das nenne ich mal einen interessanten Kommentar!
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PS:
Bei Death Proof hat es Tarantino mit seinem Fußfetisch auf die Spitze getrieben!
Hier und da hat man es in seinen anderen Filmen auch schon gemerkt, aber da es eh Thema war...
hat er sich warscheinlich gedacht... Jetzt geb ich den Medien mal richtig Futter!
happy 
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Ich weiß auch nicht was der so an Füßen findet... Ich vermute der Geruch...
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@ferrara77:
Zitat:
"Ich weiß auch nicht was der so an Füßen findet... Ich vermute der Geruch..."

lol 
Großartig...
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Mit Füßen kann ich auch nix anfangen. rolleyes 
Meine ersten Lieblingsregisseure?
Brian de Palma und Sergio Leone, in meinen sehr jungen Jahren, deren Arbeiten ich auch heut noch schätze.
Peter Jackson und S. Raimi, die ersten Filme,  nicht zu vergessen. yes 

Gegenwärtig würd ich auf diese Frage antworten: R. Rodriguez, Tarantino (immer noch) wink , Ch. Nolan und G. del Toro, von dem nicht alles so toll ist, mag ihn aber trotzdem.
Der Reiz bei Tarantino hat, zugegebenermaßen, mit der Zeit etwas nachgelassen, seine Filme finde ich trotzdem immer noch sehr speziell.
Über Hintergründe weiß ich meist relativ wenig (s. ferrara, du bringst echt immer interessante, horzonterweiternde  "Hintergrund- Dönkes").
Aber die Erstlinge von Rodriguez und Tarantino haben mich dermaßen überzeugt, die haben bei mir schon allein dadurch den dicksten Stein im Brett.

Ach ja, die Clique um St Gordon, B. Yuzna, Fr. Henenlotter etc. hats mir auch heut noch angetan.  happy
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Dr.Phibes@ Ich gebe Dir natürlich recht, dass die zwei ein Stein im Brett haben, auch wenn mein obiger Kommentar das Gegenteil aussagt.
So sind seine Soundtracks immer wieder gut gewählt (außer mal Django und die Hill/Spencer Untermalung aus "Die Rechte und Linke Hand des Teufels") und die Schneeflockenszene von Kill Bill die eindeutig aus "Lady Snowblood" (fast 1:1) übernommen wurde(das Schneeflockenlied "Flower of Carnage"). Auch das Lied aus Kill Bill von Meiko Kaji "Urambi Bushi" ist das Rache-Lied von "Scorpion" (siehe die Filme von "Sasori") und nicht von Uma Thurman...Ansonsten sind seine ausgewählten Musiktracks einfach Klasse. Bei den obigen Film ist es "Baby it´s you" von Smith. Einfach ein Klasse Song!
Den Soundtrack von "Pulp Fiction" läuft ständig bei mir im Auto, wenn ich von Kunde zu Kunde fahre...Allgemein höre ich fast nur FIlmmusik wenn ich unterwegs bin, um ganz nah an den Film zu sein, wenn ich mal keine Filme schaue oder nicht zu Hause bin - ja ich weiß, dass ist krank, aber egal;) smile
Tarantino schätze ich wegen seiner Drehbücher zu "Reservoir Dogs", "True Romance" (Tarantino: Die Bibel der Popgenaration), "Natural Born Killers" (war ursprünglich ein Drehbuch zusammen mit True Romance und Tarantino schrieb aus den 500 Seiten Script 2 Bücher), "Four Rooms" Ep.4 The Man from Hollywood, Drehbuch zu "Pulp Fiction" und "Jackie Brown" sind schon eine große Augenweide.
Da Tarantino kein eigenen Komponisten hatte (jetzt mittlerweile haben seine Filme eigens komponierte SOngs) und er sich stets aus anderen bediente, ist das ein Zeichen seines Erfolges.DIe Tracks die er wählte sind zum großen Teil Ohrwürmer (gewesen). Auch das Verwenden der Morricone Songs und auch das Lied aus "Die Rechte und Linke Hand des Teufels" sind taktisch klug gewählt... Genauso wie der Titel "Django" für seinen Film. Der ist auch sehr klug gewählt...ist es doch weniger eine Anspielung auf Sergio Corbuccis "Django" und mehr auf seinen Winter-Western "Leichen pflastern seinen Weg" ...Aber mit Django kann man besser Kasse machen...

Rodriguez hat sogar noch mehr geile Filme auf Lager und hier sollte man auch wissen, dass er seinen ersten Film (unterschiedliche Angaben aber ca 4000 Dollar) "El Mariachi" dadurch finanzierte, weil er sich (unter anderen) als bezahltes Versuchskaninchen der Pharmaindustrie zur Verfügung stellte, Tabletten testete, um so seinen ersten (wohlgemerkt großen) (Amateur)Film drehen zu können. Die 6 Millionen Dollar Version aus Hollywood  ist dann "Desperado", der natürlich auch sehr gut ist, die Musik, die Gewalt...EIn Actionfilm der immer wieder spaß macht zu schauen.
Meine Favoriten von ihm sind "Sin City" (einer der besten Comicverfilmungen und ein echtes Kunstwerk), "From Dusk Till Dawn", dann einer seiner ersten "Bad Boys never die" (irgendwie ne 50iger Verarsche) mit David Arquette - wegen diesem Film bin ich RObert Rodriguez Fan geworden. Danach konnte es nur aufwärts gehen...
Und Brian de Palma ist ganz groß. Gehört in die Top Ten der besten Regisseure.  Auch die Doku hier bei Flimmerstube über ihn ist sehr interessant. Übrigens Danke für das Kompliment Herr Phibes. So hört man oder liest man so etwas nicht oft.
de Palma hat viele gute Filme, aber ein Film von ihm, ich sah in mal im TV, war wirklich nachhaltig...und das war "die Schwestern des Bösen" (sisters") ...Sehr beeindruckendes Werk... Er ist eben der (echte) Nachfolger von seinem Vorbild Hitchcock...

I
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Mein Lieblingsfilm von De Palma ist "Dressed to Kill"...
Jede Sequenz, eine einzigartige Bildkomposition!
Ein Kunstwerk!

Homage an Hitchcock... für mich... eigendlich noch besser!
Haben wir letztens erst geschaut, zu dritt... WOW... Jaws wide open... Was für ein genialer Film!

Dabei fällt mir grade eben auf, das der hier noch fehlt...
Ohjeeee...
Wird nachgeholt!
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@ferrara: ok 
@Flimmerman: Das ist mal wieder(!) eine gute Idee!
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