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The Game (1997)

Beschreibung des Materials:

The Game (1997)

Immer wieder überraschender Thriller virtuos von David Fincher ("Sieben") mit Michael Douglas in der Hauptrolle in Szene gesetzt.

Der erfolgreiche Finanzmagnat Nicholas Van Orten ist ein Control Freak reinsten Wassers. Als er das 48te Lebensjahr erreicht, ein Alter, in dem sein kaum minder erfolgreicher Vater Selbstmord beging, schenkt ihm sein jüngerer Bruder Conrad ein ausgeklügeltes Rollenspiel, bei dem der Reiz unter anderem darin besteht, daß er einen Teil dieser Kontrolle verliert. Von der Herausforderung amüsiert steigt Nicholas ein, ohne zu ahnen, auf was für einen Alptraum er sich einläßt.The Game - Das Geschenk seines Lebens Von seinem Nichtsnutzbruder bekommt Yuppie Nicholas ein "Spiel" geschenkt, das bald die Kontrolle über sein Leben übernimmt.

Regisseur: David Fincher

Schauspieler:
Michael Douglas
Sean Penn
Deborah Kara Unger
James Rebhorn
Peter Donat
Carroll Baker
Armin Mueller-Stahl
Charles Martinet
Elizabeth Dennehy
Harrison Young
Kimberly Russell
Gerry Becker
Tommy Flanagan
Kathyjean Harris
John Cassini
Yuji Okumoto

Kommentare insgesamt: 5
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1
das Spiel ist echt krass und macht einem vielleicht zu einem ehrlicheren Menschen. .. traurig eigentlich, dass solche (extremen) Spiele nötig sind, um den Leuten mal den Spiegel vorzuhalten und die sich dann auch wirklich erkennen... Das ist nämlich eine große Krankheit in unserer Gesellschaft, immer recht zu haben, das Richtige zu sagen und immer auf seine Meinung pochen, aber nie Nachgeben, sich mal entschuldigen oder mal reumütig zu sein ... Man muss eben erst alles verlieren, um zu erkennen was man hatte und was Wichtig ist...
Großer Film ...  Weil das Spiel völlig übertrieben dargestellt wurde, wird erkennbar, was für ein Sinn es hatte ...Über diesen Wege, kann man auch das Wort Freiheit (in unserem Materialismus) definieren...

"Was Freiheit genau bedeutet merkt man erst, wenn man das persönliche Gefühl wahr nimmt, dass einem (Stück für Stück) irgendwas freiheitliches genommen wird...
Erst wenn mandas zunehmende Unfreie (am eigenen Leib) spürt, merkt man, was
Freiheit (frei sein) eigentlich bedeutet.
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2
"Freiheit"/"Frei sein" interpretiert jeder Mensch nun mal anders für sich. Es soll ja sogar noch Leute geben, die z.B. unsere Republik, die USA, GB, F, usw. für wahre Horte der Freiheit halten. Nö, is´ nich´. Auch die Demokratie in den bisher praktizierten Varianten als solche ist lediglich eine Herrschaftsform, die so wie jetzt im Grunde nur den "Macht-/Geldeliten" dient. Überhaupt ist das liebe Geld wohl der größte Sklavenhalter. Wie kann mensch frei sein, wenn er zum (Über)Leben sich bei anderen verdingen muss, die somit über seine Lebenszeit und in Form der Lohnhöhe über seine Lebensverhältnisse verfügen? Und haste keine Arbeit, dann ab zum Mobb...äh Jobcenter. Da wird dir dann erneut vorgeschrieben, wie du in deren Sinne zu funktionieren hast. Und wehe nicht, dann wird dir ruckzuck gern auch mal die gesamte Existenzgrundlage entzogen (Totalsanktion).

Absolute Freiheit wäre andererseits wohl die Anarchie - keine Regeln und Zwänge für niemanden, auch keine ethisch-moralischen. Dürfte auch nicht wirklich funktionieren und auch wieder nur das Recht des Stärkeren befördern.  unsure
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3
Das ist richtig. Jeder definiert Freiheit naürlich anders. Aber was bedeutet es.
Ein Demokrat fühlt sich anders freier, und er redet auch anders wenn es um Freiheit geht, über sein Gegenüber, also einer Diktatur (Du kannst ja nicht frei sein, weil du in einer Diktatur lebst)....Aus Sicht der Demokratie ist das klar und bedeutet, dass in seiner Demokratie die absolute Freiheit herrscht. Also ein Hort der FReiheit und das ist etwas zu kurz gedacht. ...  Man will auch nur sagen, dass man der bessere Mensch ist (sein will) ....Aber was bedeutet (für einen Demokraten) Freiheit genau? Da fängt man plötzlich an zu stottern.
(Unsere Definition von ) Freiheit geht einher mit dem Materialismus der uns wie eine Seuche umgibt.
Der Besitz vonMaterial ist ein Freiheitssysmbol. Nimmt man dem Materialisten seinen
Besitz weg, so nimmt man ihn ein Stückchen Freiheit. Den
Freiheitsentzug begreift man erst, wenn man selber seiner
persönlichen Freiheit beraubt wurde.In gewisserWeise erkaufen wir uns die Freiheit. Wenn man zum Beispiel seine
Steuern für´s Auto nicht bezahlt hat, kann dir ein Stück Freiheit
geraubt werden. Erst durch Freikaufen, wird dir die Freiheit wieder
zugesprochen.
Eine Materialgesellschaft wie Unsere braucht nur wenige Freiheiten um glücklich zu sein. Es reicht wenn MAterial vorhanden ist und das ist es im Überfluss. Deswegen kann man Freiheit schwer (eindeutig) definieren. WIr haben ja alles, können (fast) alles tun und so weiter. Aber wehe sie nehmen dir Dein Material weg und du kannst nicht mehr konsumieren, dann setzt das Gefühl von Freiheitsentzug ein.
P.S. Ich bin übrigens ein Minimalist und ich Beobachtunge nur die Gesellschaft ... Das ist so ne Art Hobby von mir. DIe Gesellschaft war schon immer so und nie anders.

Beste Grüße und schönen tag...

Anarchimsu ist das Fundament für (neue) Herrschaft) ...
"Der Anarchismus ist wiederum bloßein Agitationsmittel des Sozialismus. Mit ihm erregt er Furcht, mit
der Furcht beginnt er zu faszinieren und zu terrorisieren. Vor allem
- er zieht die Mutigen, die Gewagten auf seine Seite, selbst noch im
Geistigen.
"Der Sozialismus ist bloß einAgitationsmittel des Individualismus. Er begreift , dass man sich, um
etwas zu erreichen, zu einer Gesamtaktion organisieren muss, zu einer
"Macht". Aber wenn er will, ist nicht die Sozietät als
Zweck des einzelnen, sondern die Sozietät als Mittel zur
Ermöglichung vieler Einzelnen. - das ist der Instinkt des
Sozialisten, über den sie sich häufig betrügen müssen ( -
abgesehen, dass sie, um sich durchzusetzen, häufig betrügen
müssen).Die altruistische Moralpredigt imDienste des Individualegoismus : einer der gewöhnlichsten
Falschheiten des 19. Jahrhunderts."

"Der Individualismus ist einebescheidene und noch unbewusste Art des "Willens zur Macht".
Hier scheint es dem einzelnen schon genug, freizukommen von einer
Übermacht der Gesellschaft (sei es des Staates oder der Kirche). Er
setzt sich nicht als Person in Gegensatz, sondern bloß als
einzelner. Er vertritt alle Einzelnen gegen die Gesamtheit. Das
heißt: er setzt sich instinktiv gleich an mit jedem einzelnen, was
er erkämpft, das erkämpft er nicht als Person, sondern sich als
Vertreter einzelner gegen die Gesamtheit." (Friedrich Nietzsche)

"In Neun von Zehn Fällen ist ein Revolutionär ist nur einer mit einer Bombe in der Tasche." (Orwell) ....ein östlicher Revolutionär ist nur ein westlicher Anarchist...er nennt sich so und ist reine Agitation.
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4
Ich versuche mich ja auch schon länger als "Minimalist": Kein Auto, kein Handy/Smart- oder sonstiges phone, kein Edelmobiliar (nur rein zweckmäßiges), schlichte Kleidung usw. Fühle mich dadurch nicht unfreier, aber auch nicht freier als andere. Zu viele andere "Zwänge" halt, denen ich mich unterworfen fühle.

Meine lieben Mitmenschen bei ihren täglichen Verrichtungen und ihrem "ganz normalen" (Sozial-) Verhalten zu beobachten, ist ein schon lange währendes "Hobby" von mir. Da gibt es echt viele unfreiwillig komische, aber auch - vorsichtig ausgedrückt - irritierende Highlights zu bewundern. Darum wundere ich mich infolgedessen und inzwischen über nichts mehr. Bin mir aber durchaus im Klaren darüber, dass andere mich bzw. mein Verhalten ebenfalls als "komisch" bzw. "irritierend" betrachten. Bin schließlich auch nicht ohne Fehl und Tadel und anderen ethisch-moralisch überlegen schon gar nicht.

Ohne eine wie auch immer gestaltete Form von Herrschaft geht es wohl wirklich nicht. Die berühmte "breite Masse" möchte m.E. auch lieber beherrscht werden. Jemanden "oben" haben, der sagt, wo´s lang geht, was "die Normen" sind, an die sich jeder zu halten hat, wo man sich einzureihen und gegen wen oder was man zu sein hat, etc. Die meisten Menschen sind wohl doch eher eine Form von "Herdentieren". Und dann gibt es eben noch die weniger zahlreichen Artgenossen, die ich für mich "die Bestimmer" nenne. Also diejenigen, die von klein an den Drang haben, nach "oben" zu streben - eben um für sich und über andere zu bestimmen. Empfehle hierzu auch das auf yt verfügbare aktuelle Interview mit dem Rainer Mausfeld.

Irgendwer fragte mal sinngemäß "Wieso schafft es ein Diktator, Millionen zu unterdrücken, aber Millionen schaffen es nicht, einen Diktator loszuwerden?". Meine Antwort darauf ist vermutlich zu einfach, aber trotzdem: Weil, so wie in jedem anderen politisch-gesellschaftlichen System und ebenso in religiösen Herrschaftsstrukturen, auch in einer Diktatur dafür gesorgt wird, dass es stets ausreichend Profiteure des Systems gibt sowie die "kleinen" Mitläufer, die durch ihr gefälliges Verhalten (Denunziation z.B.) mit Belohnungen beglückt werden. Gab es so schon immer und wird wohl längerfristig auch so weitergehen damit.  blahblah
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5
Minimalist... bin ich immer schon gewesen! Hab nie das verlangen nach Luxusgütern gehabt, war deßhalb auch nie Ehrgeizig was Beruf usw. angeht...
Das hat mir warscheinlich viele Türen verschlossen, aber ... ist mir Egal!  happy 
Handy hab ich auch nur wegen meiner Freundin. Ansonsten bräuchte ich das auch nicht. 
Internet ist der einzige Luxus den ich mir leiste... das wars dann auch schon. 
Sammeleien jeglicher Art hab ich auch schon lange eingestellt... das meiste verschenkt! 
Der ganze Quatsch staubt nur voll und man brauchts eh nicht, DVDs stehen nur als zierde rum... Schwanzlängenvergleich... wer hat die größte Sammlung... Ach...weg damit!
Sehr befreiend!
Klamotten krieg ich meistens von meinem Cousin für lau... Gut das wir dieselbe Größe haben! ^^

Auto hab ich auch nicht, nicht mal nen Führerschein!  happy 
Hab ich nie gemacht, weils mich einfach nie interessiert hat, ich Zentral wohne und überall so hinkomme.

Mich haben immer Filme interessiert! Von klein auf! Und das ist so geblieben!

Warscheinlich würde man heute "NERD" oder ASOZIAL" dazu sagen... 
Interessiert mich nicht! 

Ich mach was ich will, hab ich immer schon durchgezogen und so bleibts!

PS: Mach grade meine Wohnung noch Minimalistischer... hab schon soviel rausgeschmissen... 
Am liebsten hätt ich's ja wie in Japan... Ein Futon... ein kleines Tischchen und ein paar Schiebewände... Fertig!
up
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