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2001: Odyssee im Weltraum (1968)

Beschreibung des Materials:

2001: Odyssee im Weltraum (1968)

In grauer Vorzeit: Affenmenschen bevölkern die Erde, das Recht des Stärkeren regiert. Eines Morgens ist im Revier einer Horde plötzlich ein schwarzer, rechteckiger Monolith erschienen. Sein Einfluß bringt die Affenmenschen dazu, Werkzeuge und Waffen zu benutzen, sich zu wehren. Die Menschheit entwickelt sich.
Das Jahr 2001: Der Mensch hat den Weltraum erobert. Da wird in einem Mondkrater ein ebensolcher Monolith ausgegraben. Seine Herkunft, sein Material unbekannt. Aber man stellt fest, daß er ein Signal aussendet, in Richtung Jupiter.
Eineinhalb Jahre später ist das Raumschiff Discovery unterwegs, um an das Ziel der Signale zu gelangen. Die Crew liegt im Kälteschlaf, nur die Astronauten Poole (Gary Lockwood) und Bowman (Keir Dullea) sind wach. Geführt wird das Raumschiff von dem intelligenten Computer HAL 9000. Als man sich jedoch Jupiter nähert, beginnt HAL, sich seltsam zu verhalten und wird zur Bedrohung. Was erwartet die Discovery in der Umlaufbahn des Jupitermondes Io?

Alternativtitel:
2001: Odissea nello spazio
Journey Beyond the Stars
Stanley Kubrick's 2001: A Space Odyssey
Two Thousand and One: A Space Odyssey
År 2001 - Ett rymdäventyr

Originaltitel: 2001: A Space Odyssey
Herstellungsland: Großbritannien
USA
Erscheinungsjahr: 1968
Regie: Stanley Kubrick

Darsteller:
Keir Dullea
Gary Lockwood
William Sylvester
Daniel Richter
Leonard Rossiter
Margaret Tyzack
Robert Beatty
Sean Sullivan
Bill Weston
Ed Bishop
Glenn Beck
Alan Gifford

Kommentare insgesamt: 3
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1
Mal zur Klarstellung:
Die Sinfonie am Anfang ist von Richard Strauss und heißt  "Also sprach Zarathustra", in Anlehnung an Nietzsches Werk...  Kubrik hat den Sinn von Zarathustra (das Fundament des Übermensch) nicht verstanden (klassischer Missbrauch). Wie Strauss das sah weiß ich nicht, spielt hier aber keine Rolle.
Der Übermensch ist nicht der Mensch der geboren wird, also er wird nicht als Übermensch geboren, sondern entwickelt sich erst dahin, über den "Wille zur Macht" (ebenfalls Nietzsche) und entsteht aus einer Dekadenz (aus einem Verfall) heraus. Es ist hauptsächlich die Erkenntniss ...Wenn man die Literatur von Nietzsche gelesen hat dann weiß man das... Der Mensch ist nicht der Übermensch, aber er kann sich dahin entwickeln (Betonung KANN) und das liegt an jedem selber. Nicht der wissenschaftliche Fortschritt ist der Prozess(Kritik Nietzsche), sondern der Weg "Wille zur Macht" wird zum Übermenschen.
Das hat Nietzsche mehrmals in seiner Autobiographie erwähnt und eine genaue Definition von den Übermenschen nachgelegt.  Er erwähnte auch, dass der Weg zum Übermenschen ein riesen Schritt sei, was er mit seinem Zarathustra auch gleichzeitig einforderte. Das einfordern muss man so verstehen, dass zahlreiche Leute seinen Zarathustra zwar gelesen haben, aber scheinbar nicht verstanden(verstehen wollten), weil es scheiterte stets an der Umsetzung. Der Mensch war weiterhin gefangen. Nietzsche wusste, dass die Menschen (das Kollektiv) nicht in der Lage ist, sich zum Übermenschen-(tum) hin zu entwickeln. Das funktioniert nur auf individueller Ebene, deswegen gibt es nur den "individuellen Übermenschen"...
Auch diverse Internetforen oder Youtube Videos behaupten, dass der Übermensch eine neue Spezie(z.B. Superman), herangezüchtete Spezie (Eugeniker, Rassentheoretiker), oder was höheres geborenes sein soll (Religiöser Natur), aber das ist grundlegend falsch. 
Der Übermensch ist auch kein Führer der zu den Massen spricht, er entwickelt sich still und heimlich, nur für sich selber (um es mal kurz auszudrücken). Das öffentliche  brüsten damit ein besserer Mensch zu sein als andere, ist genau das Gegenteilige was der Übermensch genau bedeutet und Nietzsche erreichen wollte.

Aber mal zum Film... Ne Nacht Space Night auf BR3 ist spannender ... lol
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Also den Anfang mit den "Affenmenschen" in grauer Vorzeit fand ich schon irgendwie faszinerend. Und das "Raumfahrzeugballett" zu "An der schönen blauen Donau" von Johann Strauss Sohn war auch noch ok. Naja, und danach wurde es dann schon immer ermüdender. Darum schaue ich auch nur noch besagte Anfangssequenzen. cool
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Ich mag "chillige" Weltraum-Epen... Ich sehe das eher als ein Gesamtkunstwerk! Bildkompositionen, Musik, ein Kunstwerk mit einer eigenen Interpretation von Leben im kosmischen Bezug... viel Symbolik, Ursprung, Sinn usw... Der Film lässt aber auch absichtlich viel Raum für Interpretationen. Das ist schon so gedacht, das man sich sein eigenes Bild machen kann! Ich finde ihn sehr gelungen!
smile
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