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Rollerball (1975)

Beschreibung des Materials:

Rollerball (1975)

In einer nicht allzufernen Zukunft haben riesige Konzerne die Existenz von Ländern abgelöst. Das Fernsehen ist allgegenwärtig und Individualität ist nicht gewünscht. Um die Massen ruhig zu halten, hat man den Sport "Rollerball" ins Leben gerufen, eine Mischung aus Skaten, Football, Motorradfahren und Ringkampf, bei dem Spieler beider Mannschaften regelmäßig schwer verletzt werden. Absoluter Star ist Jonathan E. (James Caan), der schon mehrfach die Meisterschaft gewonnen hat. Doch seine Popularität macht ihn zu einer herausragenden Persönlichkeit, weswegen er für die Konzerne zur Gefahr werden könnte. Also will man ihn zum Rücktritt bewegen. Doch Jonathan weigert sich, woraufhin die Gewaltigen versuchen, ihn während des Spiels zu töten...

Originaltitel: Rollerball
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1975
Regie: Norman Jewison

Darsteller:
James Caan
John Houseman
Maud Adams
John Beck
Moses Gunn
Pamela Hensley
Barbara Trentham
John Normington
Shane Rimmer
Burt Kwouk
Nancy Bleier
Richard LeParmentier

Kommentare insgesamt: 1
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1 ferrara77 • 4:03 PM, 2018-11-05
Zitat Wikipedia:
"Jewison stellte während eines Eishockeyspiels fest, dass die Zuschauer weniger durch den Sport als vielmehr durch die Gewalt angezogen wurden.
Der Höhepunkt des Spiels war ein Unfall, bei dem ein Spieler so schwer
verletzt wurde, dass er erblindete, doch die Zuschauer waren begeistert,
„als hätte das Blut sie wiederbelebt“. Allgemein bereitete ihm die zunehmende Verrohung der Zuschauer Sorgen."

Genauso sehe ich das auch ... und das ist leider nicht nur im Sport so ...

Aber mal kurz zum Film... Solche Spiele können doch gar nicht auf Dauer funktionieren. Es wird zunnehmend gewalttätiger und logischerweise werden die Spieler weniger und es wird schlicht am Nachwuchs fehlen. Durch die aufkommende Härte (Regelverschärfung um Helden zu verhindern) wird aus dem Spiel tödlicher Ernst und von der Anfangsbegeisterung ist nicht mehr viel übrig (Wer will da noch Held werden?)....Freiwillig lässt sich da bestimmt keiner abschlachten oder macht bei dem tödlichen Ernst mit. Solche Spiele sind Grotesk und funktionieren nur auf Zeit ... Es ist eine Utopische Vorstellung des (modernen) Menschen in einer dystopischen Zeit leben zu dürfen. Wenn sie aber dann selber betroffen sind (also mitten in dieser erwünschten Zeit leben müssen) und KEINE Zuschauer (Voyeuristen) mehr sind, dann sieht das anders aus ... Das Ganze bitte im Kontext der zivilisierten Gesellschaft bewerten, weil wir uns SO definieren und selber sehen ...Als zivilisierte Menschen. (zivilisiert: 1. gesellschaftliche Umgangsformen besitzend, gesittet und 2. als Gesellschaft oder Kultur hochentwickelt) - hust! facepalm
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