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Falling Down - Ein ganz normaler Tag (1993)

Beschreibung des Materials:

Falling Down - Ein ganz normaler Tag (1993)

Der Angestellte William Foster (Michael Douglas), der nur über sein Nummernschild "D-Fens" identifiziert wird, will an einem heißen Tag zur Geburtstagsparty seiner Tochter fahren.
Doch es ist ein schlechter Tag: er sitzt im Stau, die Leute sind wütend, er ist geschieden und darf seine Tochter eigentlich gar nicht sehen. Da steigt D-Fens einfach aus seinem stehenden Auto aus und macht sich zu Fuß auf den Weg, eine Odyssee, die ihn an all dem vorbeiführt, was er haßt und was ihn aufregt. Als erstes muß ein ausländischer Ladenbesitzer dran glauben, der ihm kein Kleingeld geben will. D-Fens zertrümmert den Laden und setzt seinen Weg fort. Bald schon erhält er bei einem illegalen Waffenhändler ausreichend Gelegenheit, sich schwer zu bewaffnen und bahnt sich den Weg durch die Großstadt.
Die willkürliche Anhäufung von unterschiedlichen Gewalttaten fällt ausgerechnet dem Polizisten Prendergast (Robert Duvall) auf, der seinen letzten Diensttag feiert. Nur auf ein Gefühl hin, ermittelt Prendergast weiter, denn er ahnt, daß der Unbekannte eine tickende Zeitbombe ist, die jederzeit explodieren könnte.

Originaltitel: Falling Down
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1993
Regie: Joel Schumacher

Darsteller:
Michael Douglas
Robert Duvall
Barbara Hershey
Tuesday Weld
Rachel Ticotin
Frederic Forrest
Lois Smith
Joey Hope Singer
Ebbe Roe Smith
Michael Paul Chan
Raymond J. Barry
D.W. Moffett

Kommentare insgesamt: 4
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1 ferrara77 • 8:59 PM, 2018-11-21
um es kurz zu fassen.... unterschätzter Film .... Mehr Wahrheit als man denkt. smile
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3 Flimmerstube • 1:02 AM, 2018-11-22
Zitat ferrara77: "Mehr Wahrheit als man denkt"...

Mir ist er sehr Symphatisch! 
Es gab schon Situationen, da hätte ich auch gerne...
cool 

Und diese Alltagssituationen sind ja nicht ausgedacht worden, die geschehen jeden Tag... und wir nehmen sie einfach so hin, weil wir brav sind...
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2 Flimmerstube • 9:04 PM, 2018-11-21
Als ich Douglas mit der kaputten Brille auf einem Cover gesehen habe, mußte ich sofort an Peckinpah's "Straw Dogs" denken... ist sicherlich kein Zufall! Ein Mann wehrt sich...
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4 ferrara77 • 7:42 PM, 2018-12-10
Ja Flimmerstube stimmt ... Ist mir gar nicht so aufgefallen ... schäm ...

Bei Peckinpah wehrt er sich ja wirklich ...Aber gegen was wehrt sich Michael Douglas eigentlich? Seine eigene Unzufriedenheit? ... Er wird ja nicht bedroht...er geht ja sehr bewusst in die Konflikte rein und (teilweise) provoziert er sie auch. ...Er hat eigentlich keinen Grund für seinen Feldzug ...

Nehmen wir mal das erste Beispiel, als er KEIN Wechselgeld erhält, was kaufen muss und plötzlich denkt er ist auf dem Flohmarkt... Der Besitzer handelt NUR kapitalistisch, also das was Douglas verkörpert und (scheinbar) gnadenlos durchprügelt (siehe seine Klamotten) . Das nennt man auch freie Marktwirtschaft. Douglas ist in seinem Stolz verletzt. Er könnte genauso gut ein Laden weiter gehen und fragen.
Die Dose kosten 85 cent und fertig. Das ist kein Basar, wo man handeln kann ...Das hat Douglas hier nicht verstanden, obwohl er solche Art Geschäfte kennt. .. Es geht gegen den kleinsten, einem Kioskbesitzer. Er wird persönlich, er kann nicht einstecken, nur austeilen ...also wehrt er sich nicht ...

"Sie kommen in mein Land, nehmen mein Geld und haben nicht den Anstand meine Sprache zu lernen."

Allein dieses "MEIN" stört mich da gewaltig ...Als wenn der Kioskbesitzer keine Steuern zahlen würde...Ich glaube wir wissen alle was der Kioskbesitzer für ein Leben führt und Michael Douglas, der einfach mit dem (seinem) Renntier-kapitalismus nicht klar kommt und nach unten prügelt.  Und das Kriegsgefasel über Korea ist auch falsch... Der Kioskbesitzer handelt richtig und kriegt dafür die Quittung geliefert ...
Es ist total unverschämt im Kapitalismus 85cent für ne Coladose zu verlangen. Douglas spricht wie ein Linker Sozialist, aber er ist eben das völlige Gegenteil und benimmt sich wie ein Faschist.
Der Kioskbesitzer hat recht wenn er sagt, dass Douglas ihn beklauen wollte, und sogar noch will. Die 35 cent fehlen jetzt und wurden dem Kioskbesitzer geklaut ... Eigentlich logisch.

Er setzt halt coole Sprüche noch dazu, macht sich lustig über die Sprache, über den Menschen und das Land. Selber glorifiziert er sich....wie die Amerikaner eben so sind ...
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