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The Warriors (1979)

Beschreibung des Materials:

The Warriors (1979)

Für gewöhnlich bleibt jede Straßengang New Yorks streng in ihrem Gebiet und verteidigt es bis aufs Blut gegen die Konkurrenz, doch in dieser Nacht schickt jede Gruppe eine unbewaffnete Abordnung nach Norden in die Bronx, wo eine gewaltige Versammlung stattfindet. Der Anführer der mächtigsten Gang, Cyrus (Roger Hill) will allen Gangmitgliedern klarmachen, welche Macht sie haben, um die Straßen zu kontrollieren: 60.000 gegen nur etwa 20.000 Polizisten in der ganzen Stadt. Auch die "Warriors" aus Coney Island haben sich auf den 27 Meilen langen Weg quer durch die Stadt gemacht, doch mitten in der Veranstaltung fällt plötzlich ein Schuß und Cyrus ist tot. Als die Polizei im gleichen Moment die Versammlung sprengt, werden die "Warriors" von den eigentlichen Tätern als Mörder belastet - und das kostet sie ihren Anführer. Jetzt muß der neue Anführer Swan (Michael Beck) die verbleibenden sieben Mitglieder seiner Gruppe in heimatliche Gefilde führen. Das ist aber so gut wie unmöglich, denn für sie gilt ab sofort bei allen Gangs: tot oder lebendig.
Für die Gruppe wird es eine lange, gehetzte Nacht zwischen Leben und Tod in den Straßenschluchten, Parks und U-Bahnhöfen und nicht alle kommen davon...

Originaltitel: Warriors, The
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1979
Regie: Walter Hill

Darsteller:
Michael Beck
James Remar
Dorsey Wright
Brian Tyler
David Harris
Tom McKitterick
Deborah Van Valkenburgh
David Patrick Kelly
Mercedes Ruehl
John Snyder
Dennis Gregory
Gwynn Press

Kommentare insgesamt: 131 2 »
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1 berggeist1963 • 6:59 PM, 2018-12-07
Auch wenn der Film für viele Leute so was wie einen Kultstatus besitzen mag - ich fand den damals irgendwie enttäuschend, teilweise auch lächerlich. Muss den nach sooo langer Zeit wohl noch einmal sichten.

Der im gleichen Jahr entstandene "The Wanderers" mit u.a. Ken Wahl und Karen Allen hat mir jedenfalls mehr zugesagt. Ok., der ist eigentlich nicht mit "The Warriors" vergleichbar, weil in der Bronx der 1960-er spielend, mit der Musik jener Zeit unterlegt ist und insgesamt humorvoller rüber kommt. Aber trotzdem...
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2 ferrara77 • 7:21 PM, 2018-12-07
der eine Warrior ist James Remar, der (weiße) Bösewicht aus "Nur 48 Sunden", der am Anfang aus dem Gefängnis ausbricht...

Bei den amerikanischen Gangs ist das ähnlich wie bei uns mit den "die Rechten" oder "den Linken" ... das ist ein Auffanglager für verwirrte, sich langweilenden, Beschäftigungsresistenten und völlig unzufriedenen Jugendliche die Anschluss suchen (ein Kollektiv), wo sie akzeptiert werden ... Entweder im Kindergarten oder in der Grundschule müssen die so gedisst worden sein, dass sie später zu Soziopathen werden.
Bei den Rockern ist das ähnlich... ich behaupte mal, dass Motorradrocker in Wirklichkeit Homosexuelle sind, die sich als Lederfetischisten verkleiden und ein auf Hollywood-Verbrecher machen ...
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3 Flimmerstube • 7:58 PM, 2018-12-07
Ferrara: 
Ich habe vor ein paar Monaten eine Doku über 70er Jahre Gangs der USA gesehen, da meinten viele der ehemaligen Banden-Mitglieder, das der Film "Warriors" die Dinge noch eher verharmlost darstellt.
Dieses große Treffen, gab es übrigens wirklich, nur noch größer als im Film dargestellt!
Genaueres muß ich nochmal recherchieren... 

Es ging um einen Mord, Rachegelüste und fast ist es zum absoluten Amoklauf aller Gangs gekommen, was in letzter Sekunde aber aus den inneren Reihen durch ein Treffen der Bosse noch verhindert werden konnte.

Das ist schon nicht alles aus den Fingern gesogen. Da steckt wie in jedem Film ein Stück Wahrheit drin.

Bei den Amis ist das ja ein Stück selbstgemachter Wahnsinn, Ghettoisierung, Brandstiftung um Bewohner zu vertreiben und Grundstücke als Bauland billig abzustauben usw.
Und das ist ja auch nicht ausgedacht, das Bewohner die aus bestimmten Gegenden kommen bei Jobsuche fast keine Chance haben... da wird einfach geschaut: Ach sie leben in der South Bronx? Wir melden uns bei ihnen... LOL

Gruß,
Flimmrich
smile
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4 Flimmerstube • 8:06 PM, 2018-12-07
Berggeist:
Lächerlich im Sinne von: Aussehen, Klamotten, Sprüche usw?
Ja, aus heutiger Sicht natürlich! 

Aber so sahen sie nunmal aus, damals... da hat man halt gedacht... BOAH sieht das Geil aus!  happy 
So, wie die Jugendlichen heute auch denken, boah sehen die engen zu kurzen Hosen geil aus, wo's hinten am Arsch aussieht als ob sie ne Pampers anhätten! 
lol 

Hab alte Bilder von meinem Pa aus den 70ern, was meinste wie der aussah... ich finds aber cool! 
laugh
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5 Flimmerstube • 8:10 PM, 2018-12-07
@Ferrara nochmal: 
Ich bin mit Rockern aufgewachsen, glaub mir, da gabs keine Homosexuellen. Das war doch sehr verpönt. 
Vielleicht im stillen Kämmerlein, das mag sein! 
happy
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6 ferrara77 • 8:25 PM, 2018-12-07
Warriors ist gar nicht so schlecht ...vor allem hat er halbwegs realistische Kämpfe ....Aber der beste Gang-Film, der realistischste ist "Deadbeat at Dawn" von Jim Bebber von 1988 ... Danach kommt gleich "Menace 2 Society"
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7 ferrara77 • 8:28 PM, 2018-12-07
Der Homodiss war auch nicht so ernst gemeint ...
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9 Flimmerstube • 8:33 PM, 2018-12-07
Ist mir schon klar, wollte nur meinen Senf dazugeben!
biggrin
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8 ferrara77 • 8:32 PM, 2018-12-07
Das Wort Ghetto ..."Ghetto"eineWort Verniedlichung - Ich finde "Ghetto"eineWort Verniedlichung, der dümmlichen Rapperszene. Dieses Wort passt
eigentlich gar nicht in unsere Zeit passt und schon gar nicht in
unsere westliche Welt. Für mich bedeutet das Wort "Ghetto"
nicht auf Platte leben oder mit Drogen dealen bzw in einem
destruktiv-erschaffenen verarmten Wohnviertel voller Minderheiten
leben. Für mich ist "Ghetto" gleichzusetzen mit der
Nationalsozialistischen Zeit und bezeichnet einen bewachten
erschaffenen Raum voller zusammengepferchter Menschen, ähnlich wie
das "Warschauer Ghetto" der Nazis, was ein wirkliches
Ghetto darstellt.Wennman es ganz Genau sieht, dann ist "Ghetto" fast untrennbar
mit dem Wort "Holocaust" verbunden, weil "Holocaust"
auch ein klassifiziertes, festgelegtes Wort ist für die Zeit von
1933-1945. Auchim Kontext zu "Kultur" wird das noch niederträchtiger
interpretiert und jeder assoziiert mit "Ghetto" wütend-
schießende Gangster, Drogendealer, Arbeitslose oder ein bewohntes
Viertel mit einem Sammelserum von schlechten Möchtegern-Rappern und
nennen das auch noch Kultur...Tiefer geht es doch nicht.“
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10 ferrara77 • 8:33 PM, 2018-12-07
mein Gott ....geht nicht....nur schwarz ...
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11 Flimmerstube • 9:14 PM, 2018-12-07
Ja, hast recht. Hat sich Heute so eingebürgert. Und den Begriff gabs schon, da gabs keine Rapper... auch nicht in den Staaten! Hast Du ja auch gesagt. 

Umgangssprachlich werden heute auch Stadtviertel als Ghetto bezeichnet, in denen vorwiegend Angehörige bestimmter Ethnien ([url=https://de.wikipedia.org/wiki/Segregation_(Soziologie)]Segregation[/url]) oder sozialer Randgruppen leben. Übertragen findet er auch ohne direkten räumlichen Bezug im Diskurs um abgrenzbare soziale Strukturen (Subkulturen, [url=https://de.wikipedia.org/wiki/Soziales_Netzwerk_(Soziologie)]Soziale Netzwerke[/url]) Anwendung.

Definition: Als Ghetto (von Duden empfohlene Schreibung: Getto) wird ein abgesondertes Wohnviertel bezeichnet. Der Begriff stammt aus dem Italienischen und bedeutet Gießerei. Er wurde später als Bezeichnung für ein abgetrenntes Wohngebiet übernommen, da die jüdischen Einwohner in Venedig 1516 auf das [url=https://de.wikipedia.org/wiki/Ghetto_(Venedig)]Gheto Nuovo[/url](neue Gießerei) beschränkt waren.[1]
Im Spätmittelalter wurde den Juden ein Ghetto oder eine Judengasse als Lebensraum zugewiesen und von ihnen bis zur Neuzeit bewohnt.

Das das natürlich grade in der Musikszene gerne als aufreisser genommen wird, ist ja auch nicht neu... selbst Elvis hat schon vom Ghetto gesungen, da gabs noch kein Hiphop! 
happy
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