Hauptseite » Video » Science Fiction

1984 (1956)

Beschreibung des Materials:

1984 (1956)

In der nicht mehr allzu fernen Zukunft des Jahres 1984 ist die Welt unter drei Großmächten aufgeteilt worden, die den Atomkrieg von 1965 überstanden haben. Eine der dreien ist Ozeanien, ein totalitärer Polizeistaat mit seinem Hauptsitz in London, wo auch die Zentrale der “Partei” zu finden ist. Für die Partei und somit auch für den großen Bruder arbeitet auch Winston Smith (Edmond O'Brien). Seine Aufgabe ist es für die Regierung vergangene Geschehnisse aus Zeitungen und Büchern zu revidieren, damit nie der Gedanke aufkommen kann, dass die Partei jemals Unrecht hätte. Er lernt Julia (Jan Sterling) kennen, die Teil der Anti-Sex League ist, doch entgegen allen Regeln ihrer Gesellschaft verlieben die beiden sich ineinander und treffen sich immer wieder heimlich. Doch Niemand kann dem großen Bruder lange entgehen und so werden auch sie bald Opfer des Systems.

Alternativtitel:
George Orwell
Neunzehnhundertvierundachtzig

Originaltitel: 1984
Herstellungsland: Großbritannien
Erscheinungsjahr: 1956
Regie: Michael Anderson

Darsteller:
Edmond O'Brien
Jan Sterling
Michael Redgrave
Donald Pleasence
David Kossoff
Carol Wolveridge
Patrick Allen
Mervyn Johns
Ewen Solon
Michael Ripper
Ernest Clark
Ronan O'Casey

Kommentare insgesamt: 3
avatar
0 Spam
1 ferrara77 • 10:22 PM, 2018-12-28
es kotzt mich an.... 1 Stunde geschrieben hier und dann beim Abschicken "inkorrekte Daten" ....Brechreiz! kriege ich schlechte Laune!
avatar
0 Spam
2 ferrara77 • 9:45 PM, 2018-12-30
Um diesen Film (und auch die Verfilmungvon 1984) zu verstehen muss man die komplette Lektüre von George
Orwell kennen...Ich würde hier meine 17 Seitige Analyse des Buches
hier veröffentlichen, aber leider nimmt die Seite das Kopierte nicht
an.
Wie komme ich da drauf so etwas zu behaupten? ...
Als ichdamals wissen wollte Warum Orwell diesen Roman geschrieben hatte,
musste ich mirzwangsläufig  seine kompletten Bücher kaufen,
die er geschrieben ha, weil im Internet wurde ich NICHT zufrieden
gestellt und ich stets der Meinung war, dass dieser Roman falsch
verstanden wurde.
SO kaufte ich mir jedes einzelne Buch von Orwellwas eben wichtig war, um diese Frage (mir selbet) zu beantworten. 12
Bücher habe ich, es gibt aber 13 Bücher von Orwell...und 2
Biographien... Angefangen mit den Biographien kämpfte ich mich durch
Buch für Buch und konnte mir die Frage dann auch langsam
beantworten, aus welchem Grunde Orwell diesen Roman geschrieben hat.

Zu erst sollte man erwähnen, dass Orwell in etlichen Briefenrichtig stellen musste, was mit seinem Roman eigentlich beabsichtigt
wurde, eben WEIL (nicht nur heute, sondern auch zur Veröffentlichung
und davor) der Roman nicht im Sinne Orwells verstanden wurde. Ich
schreib diese etlichen Zeilen nicht ab, aber es ist eine Tatsache.
Die Biographien zeigten mir auf, dass irgendwas nicht stimmte mit der
Öffentlichen Meinung über den Roman und wie er auch behandelt wurde
(Stichwort: Orwell-Zeit, Orwell-Welt etc.)...Aber das reichte mir
nicht, weil ich die nötigen Zitate alle NUR aus seinen Büchern
vollends entnehmen konnte. Man kommt um seine Bücher gar nicht
herum. Entweder alle oder keines, sonst kann man sich kein Urteil
(Über das Buch, oder den Film) erlauben - speziell über Faschismus,
Sozialismus und Orwells anliegen an die Welt ab 1948 ... Ähnlich wie
bei Friedrich Nietzsche, der sein "also sprach Zarathustra"
nicht umsonst als fiktive Schrift veröffentlichte, schrieb Orwell
sein berühmten Roman "1984" (Der ROman war RAche an der
damaligen BBC und ihren Zensurmethoden)  ...Alles was darin
vorkommt, hat Orwell selber erlebt. Dazu kommt, dass er alles
aufgeschrieben hat, aber das eben als (soziale) Studie
veröffentlichte. Diese Studien waren unbequem und sehr ehrlich, wie
zum Beispiel, als er in einem englischen Bergwerk war und dort die
Lebenbedinnungen schriftliche niederschrieb. Er lebte dort wochenlang
und schrieb seine soziale Studie "Der Weg nach Wigan Pier".
In dem Buch analysierte Orwell ausführlich den Begriff "Sozialismus"
und das einer der wenigen seiner Zeit. Weiter hat er gut 10 Jahre vor
Hannah Arendt den Faschismus eindeutig definiert und das wird (wurde)
unterdrückt. Dazu kommt, dass Orwells komplette Bibliograhie erst in
den 1960iger rezipiert wurde. Das war weit nach seinem Tode... Auch
seine Essays über den spanischen Bürgerkrieg waren einer der
ehrlichsten der damaligen Zeit und für Orwell der Punkt gegen den
Faschismus zu kämpfen.
Orwell und Nietzsche, beide hatte dasProblem, dass ihre schriftlichen Gedanken einfach keinen
Interessierten, unterdrückt wurden, aber von höchster WIchtigkeit
war, wie zum Beispiel die Kritik am CHristentum, der realen
Demokratie, dem Sozialismus, dem Kapitalismus und die Folge desssen
den Faschismus, um  mal ein paar Beispiele zu nennen, hatten
sie, zum Ende ihres Lebens, nur noch einen Gedanken und das war der
Gesellschaft, mittels fiktiver Schrift, die ignorierten Gedanken nah
zu legen. Bei Orwell war es eben "1984", was nur eine
fiktive Schrift seiner realen Erlebnisse ist, die er vorher
aufgeschrieben hatte und bei Nietzsche waren es "Also sprach
Zarathustra" und seine Biographie "Ecce Homo", in dem
er mit allen und jeden abrechnet und einiges Richtig stellte (stellen
musste) ... Zum Ende des Lebens haben Autoren (als wichtige) nur
einen Sinn...:Sie wollen das Wichtigste was sie zu sagen haben
nocheinmal der Gesellschaft näher bringen und der Sinn dahinter ist
es, die Welt etwas aufgeklärter zu gestalten ...
Ich könntehier noch so viel schreiben und zitieren ...aber ich beschränke mich
auf die Aussagen und der Sinn der Bücher ....
avatar
0 Spam
3 ferrara77 • 9:46 PM, 2018-12-30
cool ...geht ja doch ... erstmal den gestrigen Text hier rein kopiert .... smile

Bei Orwell muss auch wissen, dass erdamals, als er "Animal Farm" veröffentlichte,
irdeologischen Druck im Rücken hatte und keiner das Buch
veröffentlichen wollte (was übrigens auch erstmal in die falsche
Richtung verstanden wurde) und es fast NIE veröffentlicht wurde, so
hatte er bei "1984" finanziellen Druck der Verleger...Sie
verlangten viel, dass Orwell das Buch veröffentlichen konnte. Es
würde den Rahmen hier sprengen, aber er sollte sogar sein eigenes
Buch zensieren, damit er im öffentlich Buchclub gelistet werden
durfte ...auch die Geschichte rund um den Titel "1984" ist
sehr interessant und aufschlussreich und und und ....

Fakt:Wenn man über einen Menschen was wissen will muss man eben sein
Leben kennen. Das geht nur über Briefe und Schriften. Das nicht nur
ein Brief, oder eine Schrift, sonder ALLE Schriften und Briefe muss
man kennen ... Da ich weiß, dass viele gar keine Interesse daran
haben aufgeklärt zu sein (Warum sollte das heute anders sein als
früher?), und ich meinte RICHTIG aufgeklärt (GESUND), dann versteht
man eben vieles nicht und so kann ich sagen, dass NICHT sehr VIELE
Orwell komplett kennen, sich die Zeit nehmen und seine Bücher
rezipieren, um eben diesen ROman, aus der Richtigen Perspektive, zu
verstehen. Die RIchtige Perpektive ist eben das was Orwell mit seinem
Roman ausdrücken wollte...
avatar