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Bullet in the Head (1990)

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Beschreibung des Materials:

Bullet in the Head

Hongkong Ende der 60er Jahre: Die drei Freunde Ben, Frank und Paul fliehen nach Vietnam, nachdem Ben bei einer Auseinandersetzung mit einer Straßengang, deren Anführer tötet.
In Vietnam angekommen versuchen die drei geschmuggelte Waren zu verkaufen, doch der dort vorherrschende Krieg reisst sie gnadenlos mit in seinen Sog und stellt ihre Freundschaft hart auf die Probe.

Alternativtitel:
Die Xue Jie Tou
Une balle dans la tête

Originaltitel: Dip Huet Gaai Tau
Herstellungsland: Hongkong
Erscheinungsjahr: 1990
Regie: John Woo

Darsteller:
Tony Leung Chiu-Wai
Jacky Cheung
Waise Lee
Simon Yam
Yolinda Yan
Lam Chung
Fennie Yuen
Tsang Kan-Wing
So Hang-Shuen
John Woo
Paw Hee-Ching
Chang Tseng

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Kommentare insgesamt: 3
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1 ferrara77 • 8:25 PM, 2020-05-18 [Eintrag]
Leider muss ich meinen langen Kommentar wieder mal hier rein kopieren. Ich hoffe die Formatierung stimmt und lässt es leserlich ... yes
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1 Spam
2 ferrara77 • 8:26 PM, 2020-05-18 [Eintrag]
Bullet in the Head oder auchFlintenschuss im Kopf

Das deutsche Videotape von New Visionwar stolze 98 Minuten lang, die Uncutfassung (nur) 126 Minuten zählt
dieser Film mit 77 Schnitten und 26 Minuten Verlust zu den
zensiertesten Filmen in Deutschland (zur Videozeit).
Ich habehier (immer noch) das deutsche uncut Bootleg Tape in meiner Sammlung
stehen. Einer von zwei Videokassetten verbleibend, der andere Film
wäre das englische Tape von The Killer (kein Bootleg)^^
Ich würdeBullet in the Head gar nicht als reinen Heroic Bloodshed Film
bezeichnen, sondern eher als Drama mit ein paar Bloodshed Spitzen
inclusive  Woo´s unverkennbaren Dreh- und
Inszenierungs-Style.
John Woo´s Regie, die Action, das Settingwäre dieses Heroic Bloodshed Kino und NUR das... Nicht ohne Grund
entstand ein eigenes Genre und um diesen Einfluss zu erhalten muss
man schon (dauerhaft) was besonderes abgeben. Man wollte kein
Actionfilm sehen, sondern ein John Woo Film. Hier war der
Schauspieler zum Film weniger wichtig als der Name John Woo als
Regisseur.
Das schafft natürlich nicht der Künstler selber,sondern nachträglich ein Begriff für etwas gesucht wird,  zu
dem es noch keine Bezeichnung gibt.
Bei der Kategorie geht esweniger um die spielenden Protagonisten und wie sie zusammen eine
(besondere) Einheit bilden, wie zum Beispiel das Genre Buddy Movie
(mit Nur 48 Stunden) entstanden ist (und seine Definition erhalten
hat), mehr um den Action-Style (von Woo selber) der das alles so
einzigartig werden lässt.

John Woo sein Vorbild war SamPeckinpah und Woo kopiert aber nicht Peckinpahs Schnitt-Style,
sondern erweitert ihn und macht aus der kompletten Szene ein
künstlerisches (Gewalt-)Ballett, eine Art Action-Tanz.  Die
Bezeichnung Todesballett für Peckinpahs "The Wild Bunch" 
meine ich jetzt nicht und die Action zwischen Woo und Peckinpah sich
kräftig unterscheiden. Peckinpah spielt eher mit dem Schnitt selber,
er zelebriert die komplette Szene in dem er sie in kleine Stückchen
zerschneidet und mit neuen Szenen kombiniert, die erst nach mehreren
Sekunden Sinn ergeben; für Peckinpah bedeuten die kurzen
Gewaltschnitte Abschreckung (in einer versuchten realen Umgebung) und
bei Woo wird es künstlerisch erweitert, der Schnitt fällt
expliziter aus, unter anderen als Mittel zum Zweck hin zu einer
fiktionalen Gewaltoper (in einer meist  konstruierten Umgebung
mit Woo´s typischen Elementen der weißen Taube, das christliche
Fundament usw.), hier will ich mal Bullet in the Head außen vor
lassen.

Wenn man sich das Original "A better Tomorrow"(1986) anschaut dann flasht der Film, die Action und die Geschichte
völlig weg und das war der Grundstein für dieses Genre. Der zweite
Teil definiert das Genre dann eindeutig, siehe das Massaker am
Schluss. Eine neue Art Gangsterfilm ist entstanden im Kontext einer
Inszenierung die es so vorher noch nicht gab. John Woo das Original,
oft kopiert und nicht ansatzweise erreicht. Angeblich waren nach
Kinoaufführung die Trenchcoat´s in Hongkong ausverkauft, weil alle
so aussehen wollten wie Chow Yun Fat als Marc Lee in A better
Tomorrow.
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3 ferrara77 • 8:27 PM, 2020-05-18 [Eintrag]
Bis heute versagt Hollywood an einem"The Killer" (1989) Remake. Ich hoffe das bleibt auch so.
The Killer ist bis heute der Höhepunkt in John Woos Schaffenszeit,
den Inbegriff des "Heroic Bloodshed" Kino darstellt und
selbst (angeblich) eingefleischte Triaden Mitglieder zu Tränen
rührte (Aussage Woo). Über einen Bloodshed Film redet man noch
Wochen später, ähnlich wie über ein MIchael Jordan Spiel mit über
50 Punkten Leistung.

In dieser Kategorie hat Ringo Lam, TsuiHark oder die anderen nichts zu suchen, die versuchen John Woo
einfach nur zu kopieren. Das sind Hongkong Actionfilme, aber keine
Heroic Bloodshed Filme.
Wenn in einem Ringo Lam oder Tsui HarkFilm, der Protagonist mit 2 Pistolen in jeder Hand, eindrucksvoll 
Menschen um ballern will, dann merkt man auch, dass es kein John Woo
Film ist, weil es eben nicht so künstlerisch-eindrucksvoll rüber
kommt, als wenn John Woo das ganze gedreht hätte. Den Unterschied
merkt man einfach. Man vergleiche mal "A better Tomorrow 1"
und Teil 2 mit dem dritten Teil, der von Tsui Hark inszeniert wurde.

Aber wenn John Woo´s Held mit 2 Pistolen in jeder Handeindrucksvoll und künstlerisch Menschen um ballert, dann ist das
schon eine gehörige Steigerung (inclusive Freude in den Augen); bis
heute kenne ich keinen Film der an diesen Kunst-Style herankommt und
dabei auch noch so beeindruckt.

Die Pistolen-Einschüsse sindetwas ganz besonders bei John Woo, ähnlich wie die Einschüsse in
Paul Verhoevens Filmen (Total Recall, Robocop) die ebenfalls sehr
(künstlerisch) und unverkennbar Handschrift Verhoevens tragen, kommt
bei Woo noch der kreativ in Szene gesetzte wieder-Austritt der Kugel
hinzu.
Hier ist auch das Ärgerniss der deutschen FSKgewesen...Kugel-Eintritte durfte man (zum Teil aber nur) zeigen, aber
Austritte wurden reglmässig herausgeschnitten. Deswegen John Woos
Filme alle sehr kurze und viele (Gewalt-)Schnitte hatte und seine
Filme (aus Hongkong) auch so beliebt wurden und vor allem begehrt
waren. Teilweise wurden die zu höchst Preisen gehandelt.
DieCriterion DVD als Doppelpack mit extra (von einem Künstler)
angefertigten Schuber, Hard Boiled und The Killer in einer Box, wobei
die The Killer Fassung das Juwel der Sammlung darstellt, hat mich 120
Euro (vor 10 Jahren) gekostet. Bei Filmundo gab es sie nur einmal und
ich warte schon 10 Jahre drauf, dass mal jemand wieder die Criterion
Fassung von The Killer anbietet. Leider bisher kein Erfolg gehabt.

Es gab Zeiten da wurde diese Criterion Fassung für unglaubliche1000 Euro bei Ebay (US) gehandelt und ich bin mir sicher, dass die
immer noch sehr hoch liegt und schwer zu bekommen ist. Davon gibt es
auch ne Menge Fälschungen.
Chow Yun Fat (der Heroic BloodshedHeld schlechthin - A better Tomorrow 1 und 2, The Killer, Hard
Boiled, Just Heroes, Once a Thief, Danny Lee (The Killer) Tony Leung
(Hard Boiled, Bullet in the Head) können das am besten ...

Flintenschuss im Kopf oder auch Bullet in the Head ...

DerTitel ist Programm... Eine Geschichte über Freundschaft die zu
erbitterter Feindschaft wird. Die Bezeichnung Flintenschuss im Kopf
(Übersetzung) und der Schmerz dahinter, soll das Pathos ausdrücken
was sich gegenseitig zugeführt wurde ...
Woo sein ersterunabhängig produzierter Film, sein persönlichster, "Die
Hauptfigur das bin ich" sagt John Woo selber der 1967 miterleben
musste wie Polizisten Demonstranten niederschlugen, er lernte, dass
die USA einen illegalen schmutzigen Krieg in Vietnam führten und
auch die Eindrücke des Himmlischen Friedens (1989) vereinte John Woo
in Bullet in the Head. Möglicherweise sein reifster Film.
Wennman sich die Hinrichtung des Jungen im Film anschaut dann kommt einem
der kalte Schauer ... Unglaublich intensive Szene ...
Man denkesofort an dieses Video aus Saigon:
https://www.youtube.com/watch?v=pYhOwrN9FLg&t=218s  ... Oder
die sadistischen Spielchen der Vietcong und das Gegenseitige
Erschießen nimmt einem schon richtig mit. Man kann viel schreiben,
aber muss man es einfach sehen .... John Woo wolte einem auf jeden
Fall zum Nachdenken anregen (mit seiner persönlichen Geschichte)
...
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