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Tot und begraben (1981) - Dead & Buried

Beschreibung des Materials:

Tot und begraben (1981) - Dead & Buried

Dan Gillis (James Farentino) ist Sheriff des kleinen und beschaulichen Fischerdorfes Potter's Bluff an der amerikanischen Ostküste. Als er zu einem Verkehrsunfall gerufen wird, findet er an der Unfallstelle einen schwer verbrannten, aber noch lebenden Mann vor, der sofort in die örtliche Klinik eingeliefert wird. Er ahnt noch nicht, dass der Unfall nur vorgetäuscht wurde und es sich bei dem Mann um einen ortsfremden Fotografen handelt, der am Strand von einigen Dorfbewohnern überfallen und angezündet wurde. Während Gillis versucht die Identität des Fremden zu ergründen, wird der Mann schließlich im Krankenhaus ermordet. Als der tote Fotograf von einem Zeugen quicklebendig in der Stadt gesehen wird und weitere Morde geschehen, kommt Gillis langsam einem grauenhaften Geheimnis auf die Spur, in dem der ortsansässige Leichenbestatter William G. Dobbs (Jack Albertson), viele seiner Bekannten und seine an Okkultismus interessierte Frau Janet (Melody Anderson) eine Rolle zu spielen scheinen...

In der überraschungsreichen und spannend erzählten Geschichte (Drehbuch: Dan O’Bannon und Ronald Shusett) geht es dann auch um mehr als nur um bloße Effekthascherei. Der Abstieg in tiefste menschliche Abgründe bishin zu Geburts- und Todesängsten ist hier garantiert. Das ist der Stoff aus dem die (Alp)Träume sind. Zielsicher wie bei seinem „Tunnel der lebenden Leichen“ steuert Sherman bei „Tot & Begraben“ auf ein furioses Finale hin, dessen Weg dahin mit einigen unglaublichen F/X-Sequenzen (Stan Winston) gespickt ist. Die gute und glaubhafte Besetzung ist ein weiterer Pluspunkt dieses wirklich phantastischen Films, der es durchaus verdient, zum kleinen Juwel des Horrorfilms erkoren zu werden.

Tot & begraben

Alternativtitel:
Tot und begraben

Originaltitel: Dead & Buried
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1981
Regie: Gary Sherman

Darsteller:
James Farentino
Melody Anderson
Jack Albertson
Dennis Redfield
Nancy Locke
Lisa Blount
Robert Englund
Bill Quinn
Michael Currie
Christopher Allport
Joseph G. Medalis
Macon McCalman

Kommentare insgesamt: 1
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1 berggeist1963 • 9:26 AM, 2019-03-10
In dem Zeffirelli-Vierteiler "Jesus von Nazareth" von 1977 spielte James Farentino den "Petrus". Der ganz große Starruhm blieb ihm trotz des Welterfolgs dieser Reihe danach aber ebenso verwehrt wie Robert Powell ("Jesus") und Olivia Hussey ("Maria").

Aber immerhin sind sie alle 3 hier in der Flimmerstube vertreten und das ist schließlich mehr wert als jeglicher Starruhm wink : Robert Powell z.B. in "Asylum" und "What Waits Below" aka "Das Geheimnis der Phantomhöhlen", Olivia Hussey in "Insel der Verdammten", "Black Christmas" und "Die Katze und der Kanarienvogel". 

Der Vierteiler "Jesus von Nazareth" war damals auch bei uns ein "TV-Ereignis" mit den entsprechend hohen Einschaltquoten. Zeffirelli orientierte sich bei seiner Inszenierung vor allem am Lukas- und Johannes-Evangelium, streute dabei aber auch fiktive Elemente mit ein.

Bis in die kleineren Nebenrollen war diese Produktion regelrecht "stargespickt": Anne Bancroft, Claudia Cardinale, James Earl Jones, Sir Laurence Olivier, Stacy Keach, Donald Pleasance, Anthony Quinn, Sir Peter Ustinov, Rod Steiger, Christopher Plummer, Michael York, der junge Ian McShane und - natürlich auch wieder mit von der Partie - der unvermeidliche Ernest Borgnine. 

Da Zeffirelli seiner eigenen Aussage nach Jesus als einen eher einfachen und normalen Menschen zeigen wollte, gab es natürlich seitens christlicher Fundamentalisten ordentlich Gegenwind. Diese witterten "Gotteslästerung", da in Zeffirellis Interpretation die "Göttlichkeit Jesu" infrage gestellt werde. Naja, wenn man sich sonst um nix `nen Kopp machen muss... smok
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