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Die rechte und die linke Hand des Teufels (1970)

Beschreibung des Materials:

Die rechte und die linke Hand des Teufels (1970)

Niemand ist schneller mit dem Colt als der müde Joe (Terence Hill), genannt "die rechte Hand des Teufels". Nur sein Bruder "der Kleine" (Bud Spencer), den man "die linke Hand des Teufels" nennt, schiesst genauso gut. Der Kleine, der sich eigentlich als Viehdieb durchschlägt, kam durch Zufall an einen Sheriffstern. Nun arbeitet er als Ordnungshüter in einem kleinen Städchen. Gerade dorthin verschlägt es auch den müden Joe. In derselben Gegend siedelt auch eine Gruppe Mormonen, die hier ihr Vieh züchten wollen. Doch das stört den "Major", der das Gebiet der Mormonen für seine Pferde beansprucht. Natürlich versucht er die Siedler mit allen Mitteln aus dem Tal zu verjagen. Und hier kommen "die rechte und die linke Hand des Teufels" ins Spiel. Nach anfänglichen Differenzen, gehen sie gemeinsam gegen den Major und seine Bande vor. Jeder aus anderen Motiven: der müde Joe, weil es ihm zwei Schönheiten aus der Mormonengemeinde angetan haben und der Kleine, weil er eine Möglichkeit sieht, an die Pferde des Majors heran-zukommen. Bei jeder Gelegenheit mischen sie die Bösewichte auf. Das grosse Finale spielt im Tal der Siedler. Dort erwarten Joe, der Kleine und zwei ihrer Spießgesellen den Major mit seiner Bande, zu denen sich auch Mescal mit seinen Banditen gesellt hat............

Originaltitel: Lo chiamavano Trinità...
Herstellungsland: Italien
Erscheinungsjahr: 1970
Regie: Enzo Barboni

Darsteller:
Terence Hill
Bud Spencer
Farley Granger
Elena Pedemonte
Steffen Zacharias
Dan Sturkie
Gisela Hahn
Ezio Marano
Luciano Rossi
Ugo Sasso
Remo Capitani
Riccardo Pizzuti

Kommentare insgesamt: 1
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1 ferrara77 • 2:04 PM, 2019-04-09
Einer meiner Lieblinge der Beiden ...
Bud Spencer lernte Enzo Barboni (Regisseur) kennen als er noch ein Drehbuchautor war, aber erst richtig zu den Dreharbeiten dieses Filmes. Bud Spencer über Barboni: "er brachte seine ganze römische Herkunft in den schelmigen und sarkastischen CHarakters dieses Filmes mit ein."
Die Rolle von Bud Spencer war ursprünglich gar nicht vorgesehen. Es gab nur "Trinity" den Vagabunden.
Enzo Baraboni brachte Das Drehbuch ins Büro des Produzenten Italo Zingarelli, der auch ein Schwergewicht beim Film und zu Tische war und Zingarelli bat Bud Spencer das Drehbuch zu lesen.
Das Resultat war, dass sie dann das Brüderpaar schufen, den "müden Joe" (Original: Trinitá bzw. Trinity) und "den kleinen" (Bambino bzw. Bambi).
Das war die Geburtsstunde des Duos Spencer/Hill, dass zuvor von Collizzi nur in Groben Zügen skizzert wurde.

Am besten ist aber wie Sergio Leone abgegangen ist, nachdem er bemerkte, dass nicht ER die Westernparodie erschuf )oder als erster drehte), sondern andere. Leone hasste Barboni für diesen Film und laut Leone ist ja nur er (also Leone selber) in der Lage eine Westernparodie zu drehen. Er ist doch der große Westernregisseur ... Er legte ja mit "Mein Name ist Nobody" dann auch eine Westernparodie hin, obwohl das weniger eine Klamauk- Parodie ist, sondern eher eine Helden-Hommage und die eingebauten Klamauk-Elemente (Trinkspiel, Rummel) eher destruktiv und erzwungen daherkommen.
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