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Cannibalo Brutalo (1978)

Beschreibung des Materials:

Seltener Film, gibts nicht auf DVD!
Uncut

Cannibalo Brutalo (1978)

Alfredo und Angelo Castiglioni haben gemeinsam vier Mondofilme realisiert. Die meisten Szenen ihrer Filme wurden in Afrika gedreht. Erstaunlich viele der Aufnahmen sind echt. ADDIO ULTIMO UOMO, besser bekannt als CANNIBALO oder CANNIBALE BRUTALO, gehört auf jeden Fall zu den “expliziteren” Genrebeiträgen überhaupt...

Genre(s):
Dokumentation
Mondo

Alternativtitel:
Dreams So Real
Farewell the Last Man
Last Savage, The
Makai no tairiku
Savage - Der letzte Warrior
World of the Last Man

Originaltitel: Addio ultimo uomo
Herstellungsland: Italien
Japan
Erscheinungsjahr: 1978
Regie: Alfredo Castiglioni
Angelo Castiglioni

Kommentare insgesamt: 191 2 »
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1 berggeist1963 • 4:56 PM, 2019-07-01
Diese ganzen Kannibalen-Schinken und auch die "Gesichter des Todes"-Dinger habe ich seit jeher ignoriert. Muss ich nicht haben. Und auch nicht so was wie "Der letzte Schrei des Dschungels" (I 1975), wo eine Tiermetzelei der anderen folgt.  dont
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2 ferrara77 • 6:42 PM, 2019-07-01
Gesichter Teil 1 ist aber komplett Fake und dazu gibt es sogar ein Film drüber ... So kann man die Leute aber auch verarschen, weil er als echt verkauft wurde und die Leute das glaubten und ihn verabscheuten, weil sie nicht wahrhaben wollten was sie sahen ... Dabei waren alles nur gute Effekte, wie man sehen kann, weil es wurde ja für echt gehalten ...bis heute übrigens ...

Der Widerspruch ... Die Menschen erwünschen sich nach immer realistischeren Bildern, inclusive Gewalt darstellungen, die von Jahr zu Jahr realistischer werden sollen, was der Kinofan erwartet, schon deswegen, weil er 20 Jahre später die alten Effekte, als unrealistisch abstempelt (siehe Tanz der Teufel) und ich deswegen  solch Moral-Getue nicht glaube, aber wenn plötzlich vor laufender Kamera ein Kopfschuss zu sehen ist und das halbe Gehirn fliegt dem Fenster entgegen und dabei der Kopf weggedreht wird und man angewidert ist, dann ist das nur genau das Bild, was der moderne Kinofan eigentlich erwartet ...Er kriegt es plötzlich geliefert, egal ob das Tiermorde oder sonst was ist, wie letztens bei der Doku, als völlig aufgebracht zahlreiche Tier-Quälerei gefilmt und verurteilt wurden, aber die Regisseure nur die andere Kultur zeigen wollten und dem westlichen eigentlich nur den Spiegel vorhalten... Wir schlachten Hühner, trennen den Kopf ab und Bauern lassen dann das Tier so rumlaufen, wir schlachten Hasen und hauen mit dem Stock auf dem Kopf, wir schlachten Schweine und schießen mit dem Bolzenschussgerät in den Kopf und hier erwähne nicht einmal die Massentierhaltung, die Zoogeschäfte, die Hundehalter in Städten, die Züchter, die Hunde verschandeln zum Mops (beispiel), die Tierparks, die Tiere einsperren usw ...also unsere westliche flächendeckende Einstellung zur Spezie Tier ... WIr heucheln Tierliebe vor, in dem wir sie Art-gerecht halten!! ... In Käfigen, dann verkaufen und uns belsutigen dran, mit ihnen kuscheln wollen, sie vermenschlichen und völlig Entarten ...
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3 ferrara77 • 6:48 PM, 2019-07-01
Nicht persönlich nehmen Berggeist ...
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4 berggeist1963 • 6:53 PM, 2019-07-01
Iwo, ferrara77, stimme dir in allen Punkten zu!  ok   Und das zumindest beim ersten "Gesichter" alles Fake ist, ist mir bekannt. Und trotzdem brauche ich derartiges nicht.
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5 trhino • 1:37 PM, 2019-07-02
Ich will keine echten Morde in einer Fiktion sehen. 
Welchen Unterhaltungswert haben denn "Faces of Death" und Co. außer das sie offensichtlich verstören und 
aus reiner Profitgier zynisch auf die Welt blicken?
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6 ferrara77 • 3:09 PM, 2019-07-02
Im Falle des ersten Teils erstmal gehörig den Spiegel hoch gehalten, in dem sich alle sehen konnten ...und es war Fake ... Genau das wollte (wenn ich da richtig liege) erreichen ...

Die GEsellschaft schreit regelrecht nach Hyperrealismus und echten Bildern ... Der Unterschied zwischen den Römern und ihren Gladiatorenkämpfen zu Heute ist der, dass damals alles echt war und Heute diese Echtheit mittels Medien, so gut wie es geht, so real wie möglich und so genau wie möglich, nach gestellt wird (4K;8K)...DIe besten Beispiele sind "Gladiator" als Verniedlichung der Gewalt seiner Zeit und zur Familienfreundlichkeit als Kostümspektakel auf dem Spielplatz wird hier eben nicht wirklich das echte Leben von damals präsentiert, eher ein Wunschbild in dem man den EIndruck erhält, dass menschliches Leid, zwar alltäglich war, aber dann doch nicht leidig genug, um den Fokus auf die jugendfreien Boxkämpfe mit Klingen legen zu können und irgendwie, entweder Gewaltfetischisten anzieht, die zu wenig Gewalt zu Gesicht bekommen und ein Splatterfilm erwartet hatten, oder Gewalt-Gegner (Familie), die zuviel davon plötzlich sehen und eigentlich ein nachmittagsfreundliches Fasching-artiges Rittermärchen sehen wollten.

Klar die Gewaltfilme, Gewalt-Dokus  kommen gut an, weil die Leute was anderes, echtes, nichtt künstliches, was digitales-reales, so real wie möglich usw.,  sehen wollen und die Folgen sind doch Logik! ... Das Irrationale kommt aber nicht von den Regisseuren, sondern vom Zuschauer, der das ja einfordert (Steigerung), andere Kulturen kennen lernen, um DInge zu finden, die man kritisiert, um sich dann moralisch abheben zu können. Auch der GEsetzgeber widerspricht sich ... Verbietet Teil 4-6 und "Best of 1-3" und die Teile 1-3 waren nie verboten und standen immer in der Videothek. (Gesichter des Todes)
Aber die Gesichter des Todes Reihe wird eigentlich nur zum Ende hin immer schlimmer, was beweißt, dass es gewisse Erwartungen waren, die erfüllt werden sollten und die zahlreichen Mondofilme das beweisen und auch Tötungsfilme wie "Execution" (1995) ein widerliches Beispiel unserer Gesellschaft wäre, in dem Morde in Reihe präsentiert werden, aber lediglich eine Steigerung der Sehgewohnheit vom Zuschauer ist, der das einfach einfordert.

Dein zweiter Satz ist absolut korrekt ... Die machen einen Unterhaltungswert draus ...Modernes Beispiel wäre der neue Film von Lars von Trier, in dem ein Serienkiller sein Unwesen treibt ... Den Film gibt es in 2 Versionen ...EInmal die normale Fassung und einmal die Dir.Cut-Fassung, die mehr explizite Gewalt beinhaltet und was sagt uns dieses zweimalige veröffentichen? ... Profitgier, ABER weil der Fan das härtere erst erwartet ... Darin werden Kinder getötet zum Beispiel und das ist keine Doku, kein Film aus den USA, die völlig übertreiben, es ist ein FIlm aus Europa und das ist wahrscheinlich der größere Unterschied, zwischen dem US Kino und dem Europäischen Kino...
Der US FIlm will sich ernst nehmen, aber erzeugt genau das Gegenteil, weil er einfach überzogen, keine Realität darstellt ...Das ist auch gut so ...der Europäische Film überzieht absichtlich und erreicht das Gegenteil ... Nämlich todernste Gewaltdarstellung zum Selbstzweck und weil die Gesellschaft das einfordert, die so unbequem ist, dass man kotzen kann, dem japanischen Splatterkino im Nichts nachsteht, sich aber Kunstkino nennt, wie eben Lars von Trier sein Film Kritik so etwas bezeichnen ...

Das ist primitivste Art der Unterhaltung, aber wer braucht das? Wer braucht Kriegsfilme, um die Geschichte zu verstehen, oder um tote Soldaten oder Pathos zu sehen? ... Was für ein Unterhaltungswert haben solche Filme und stellen sie dann eine Notwendigkeit dar?  ...

Ist schon eine komische Zeit, in der  reale  Dokumentationen über Geschichte, weniger Interessant sind, als die Verfilmungen dazu ... Und genau das ist der Punkt Warum die Menschen (wie Orwell es ausdrückt) zum Quietismus hinstreben und irgendwann die Wirklichkeit verschwimmt mit wirklicher Realität und selbst erwünschter Realtät ...
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7 trhino • 10:28 PM, 2019-07-02
Ersteinmal stelle ich nicht die normale Gesellschaft dar. Zweitens giere ich nicht nach Mord und Totschlag in den Nachrichten. Ich möchte genre-abhängig, mal gut mal schlecht, fiktional unterhalten werden, mehr nicht. 
Den Alltag mit all seinen Facetten, Gut wie Böse, kann ich mir rund um die Uhr geben. Dann kann ich mich auch als langjähriger Cineast verabschieden und ein pöbelnder, verbitterter Reichsbürger werden, der sich in allem angegriffen fühlt und keine Meinung und Toleranz mehr zulassen wird. 
"Faces of Death" und die ganzen Mondos mögen sicherlich deinen dokumentarischen Narzissmus wecken, ferrara77, sie sind aber nur brutale Zusammenschnitte voller Abartigkeiten. 
Wir können alle mal einen Ausflug ins Krematorium machen und bei einer Verbrennung zuschauen, wenn es dir genehm ist. Oder du kannst gerne die Veranstaltung von Anja Kretschmer besuchen, die sich "Scienta Mortuorum" nennt besuchen, da lernst du mehr mit den Umgang mit dem Tod und dem Sterben als bei der Zurschaustellung dieser üblen Machwerke. Das hat nichts mit Kult zu tun, sondern mit der eigenen Wahrnehmung.
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8 ferrara77 • 6:36 AM, 2019-07-03
mach mich nicht verantwortlich, weil die Gesellschaft Scheiße ist  ... Ich halte nur den Spiegel hoch und offensichtlich treffe ich jedesmal ins Schwarze ...  
Ich  finde die Filme nicht toll, auch wenn ich die teils verteidige, pranger ich nur die Gesellschaft an, Punkt ... ich kenne die Filme, aber eher in der Theorie und hab extrem viel Hintergrundwissen im Kopf, daher ich auch viel über Filme sprechen und scheiben kann, weil ich weniger konsumiere und dafür mehr lese.
Ich verteidige die Filme nicht, sondern versuche den Sinn zu verstehen.
Tut mir leid, dass ich mein Kopf eingeschaltet lasse beim Filme schauen, aber ich gebe zu, dass das mal anders war. Vor 25 Jahren ...Klar ist das eine Ansammlung voller unnötiger Brutalitäten, aber sieht man das nicht täglich im TV und ich auch aus diesem Grunde kein TV Apparat mehr besitze...  Ich sehe da keinen großen Unterrschied, nur das die Nachrichten noch wesentlich schlimmer daher kommen, propagandistischer - siehe zum Beispiel "pöbelnder, verbitterter Reichsbürger" - Kommt offensichtlich aus dem TV (möglicherweise eine Anspielung auf mich, weil mein Auftreten hier sehr pessimistisch und anklagend erscheint) und ich habe mich immer gefragt wo die 30.000 Reichsbürger sein sollen, die Waffen sammeln und pöbelnd auf der Strasse mit Plakaten rum laufen sollen... Wahrscheinlich eine Einbildung der Rundfunkgestalten oder Wunschvorstellung der linken Politik oder es sind  wohl eher Harzi4 Empfänger (Unzufrieden), oder Arbeitslose faule Ídeologen, egal ob provozierender Neonazi oder Linker Milchbubi in schwarz gekleidet mit Molotow ..., (oder Alkis, die auf Kosten anderer Leben, oder Kiffer die mit ihrer Droge nicht klar kommen und der Staat mittlerweile Depressionen mit Drogen behandelt, um sich erhofft, dass man Depressionen besiegen könnte) ...Wie du siehst sind das keine Verbitterungen, sondern nur Erfahrungen, die ich hier darlege ... das sind aber die Kollektive (keine EInzelnen), die ich mein Leben lang angreifen werden, weil sie auf Anderen ihren Taschen Leben und so erstmal ihre Scheiße verbreiten können.

Du hast wahrscheinlich den Begriff Narzissmus nicht verstanden. Klingt zwar erstmal schön radikal und man kann versuchen Leute fertig zu machen, aber es bedeutet "gesteigerte Selbstsucht", wäre quasi das mystische Gegenwort zu "Egoismus" (Tugend) und gilt als Schimpfwort, aber ich stelle das Wohl anderer IMMER über das meine (Philantroph Menschnfreund) ... Das fängt bei der täglichen Arbeit und mit dem Umgang mit Kollegen an, hat aber nichts mit DOkumentationen und deren Sinn und Unsinn zu tun und auch nicht das Urteil darüber.

Das kann man aber nur Wissen, wenn man den Menschen(EInzelner)  kennt und nicht über ihn spekuliert.

Das Wort Narzissmus verwendet man nur, wenn man das Wort Egoismus negativ besetzt und nicht wirklich verstanden hat, aber es gibt keine unegoistischen Handlungen, weil man alles im Leben auf Egoismus zurückführen kann(das wurde schon bewiesen, von Nietzsche) und meine Analysen beruhen auf gesundem Egoismus und Narzissmus dazu benutzt wird, um Anderen irgendwas zu unterstellen, also eher als Schimpfwort Benutzung findet, was aber nicht stimmt und nur spekulativ ist, um seine Weltsicht zurecht zu biegen...  Typischer Debattenkultur-Verhaltens-Fehler der nur zum Stress führt und nicht zum Ziel, ein halbwegs vernünftiges Gespräch führen. - Man kann auch gar ncihts schreiben, oder so cool bleiben wie Berggeist ...

Es ist ein Form des Voyeurismus, wenn man diese Mondofilm-Gucker schon verurteilt. Abe da wo die Mondo Filme noch versuchen andere Kulturen und deren Unterschiede zu uns aufzeigen, sind Gesichter des Todes rein auf westlichen Voyerismus aus und tatsächlich nur eine Aneinanderreihung toter Menschen, was keiner braucht. Diese Filme wurden doch ersetzt, durch das Internet, das voll ist von solchen Zeugs.
Diesen Voyeurismus habe ich persönlich, als Bild angeprangert, was ich vor 10 Jahren geschaffen hatte und nicht die bösen Mondofilme anklagte, sondern die Fotographen, die durch die Welt reisen, das Leid fotographieren und ausstellen, dafür Preis kassieren. Ohne Worte ...Mein Angriff gegen diese angeblichen Künstler bewirkte nichts, nur Hass auf mich -- moderne Kunstwelt -- widerlich!...
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9 ferrara77 • 6:45 AM, 2019-07-03
Frieden thrino yes  smok  flower  flower
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10 trhino • 2:42 PM, 2019-07-03
Für eine Seite mit Unterhaltung liegt hier ganz schön viel Brennmaterial rum.  :P 

Dann solltest du dir schleunigst mal einige der Film ansehen, bevor du zu positiv darüber denkst.

Am Besten du fängst mal mit "Traces of Death" an.
Denn wer da noch positiv denkt, der kann kein normaler Mensch sein / bleiben.

Dann solltest du auch mal was Schönes in deinem Leben finden, was dich nicht so sehr mit dem Leid der Anderen beschäftigt. Die paar Jahrzehnte die wir hier noch haben, sollten wir uns schön machen und unsere Zukunft ist doch eh schon gesichert (Fridays for Future). Randgruppen wie Nazis, Reichsbürger, Hipster, usw. existieren für mich sowieso nur auf dem Blatt Papier. Ebenso die ganzen Morde, Vergewaltigungen, Diebstähle und andere etwaige Brutalitäten aus den Medien.

Natürlich muss man sich im Leben für Etwas einsetzen - aber wie soll man das auch richtig machen, ohne immer anderen auf den Schlipps zu treten? Das ist nicht möglich, und eine unlösbare Aufgabe für alle Beteiligten.
Siehe Politik oder Konsum.

Du verurteilst die Photographen solcher Machwerke, schaust dir aber gleichzeitig ihre Werke an, womit sie ihr Geld verdienen.Bisschen widersprüchlich für meinen Geschmack.

Mein Geschmack liegt übrigens im Sarkasmus begründet.  Der sich mit Satire und Ironie abwechselt. Finde die Wahrheit. Das Glück liegt in der Mitte. wink
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