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Das 10. Opfer (1965)

Beschreibung des Materials:

Das 10. Opfer (1965)

Im Jahr 2066 ist die "Lizenz zum Töten" Realität geworden: Wer bei organisierten Schaukämpfen zehn Menschen umbringt, wird Champion. So findet ein riesiges Medienspektakel statt, als die verführerische Caroline (Ursula Andress) ihr zehntes Opfer Marcello (Marcello Mastroianni) töten soll. Doch kein Elektronengehirn rechnet mehr mit dem Faktor Liebe...

Alternativtitel:
10th Victim, The
Dixième victime, La
Tenth Victim, The
Zehnte Opfer, Das

Originaltitel: Decima vittima, La
Herstellungsland: Frankreich
Italien
Erscheinungsjahr: 1965
Regie: Elio Petri

Darsteller:
Marcello Mastroianni
Ursula Andress
Elsa Martinelli
Salvo Randone
Massimo Serato
Milo Quesada
Luce Bonifassy
George Wang
Evi Rigano
Walter Williams
Richard Armstrong
Antonio Ciani

Kommentare insgesamt: 3
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1 ferrara77 • 8:47 AM, 2019-08-03
Das ist auch wieder so eine Möchtegern-Zukunfts-Erzählung aus dem wohlbetuchtem Bürgertum ...Man merkt, dass sie wenig Ahnung von der Gesellschaft haben.
Als wenn solche Spiele wirklich Zukunftscharakter hätten. Am besten ist aber die Kritik vom christlichen Filmdienst. Mehr Heuchelei und Lüge kann man echt nicht verzapfen.

"Der mit einigem Aufwand und Phantasie hergestellte Streifen gibt eine Zustandsbeschreibung, in der das Christentum in sein Gegenteil verkehrt
wird, als Thema einer eineinhalbstündigen Unterhaltung aus."

Man merkt wie fertig das Christentum ist und 20 Jahre nach dem 2. Weltkrieg sich als als die heiligsten ausgeben, dabei haben sie bis dato einer der größten Verbrechen begangen wie man sich eigentlich nur vorstellen kann. Das wird ja gerne mal abgestritten aber fußten die Verbrechen der Nazis auf christlichem Fundament. Wer kann da Stolz drauf sein? Der kommplette Antisemitismus beruht auf Christlichkeit und wer die Geschichte kennt, weiß das auch. Im Gegensatz zu den Juden, wüten und töten die Christen seit dem es dieses Kollektiv gibt - bis heute ... und schmückt sich mit dem heiligen Frieden, das völlige Gegenteil was Jesus von Nazareth eigentlich erreichen wollte. Christentum ist Kriegstum und war nie was anderes. Das Ur-Christentum ist Friedenstum und das moderne Christentum schmückt sich nur mit dem Name, hat aber nichts geringste mit ihm gemein (Die Kriegs-Handlungen der USA und der EU sind Beweise dafür)...
Das Scheiß Christentum (Kriegstum)  behauptet, dass sie eine friedliche Religion wären. Warum wurde der Irakkrieg (Busch) und der
Jugoslawienkrieg mit Bibelzitaten geführt? Der Sündenbock ist jetzt nicht mehr der Jude, sondern der Moslem. So wiederholt sich die Geschichte.

Hier ist ganz hilfreich die richtigen Autoren zu lesen, wie Friedrich Nietzsche oder George Orwell. DIe öffneten mir die Augen, aber die werden ja nicht in der Schule gelehrt...Dort wird lieber der Blödsinn von Platon, Sokrates (der Typ der dem CHristentum damals den Weg ebnete auf philosophischen Wege - sokratische Wende) und später zur "Aufklärung" noch die Spinner Kant und Hegel, die ganzen kleingeistigen wirklichkeitsfremden Philosophen, die IHREN deutschen Idealismus Salon-fähig machten und diese dogmatische ideologische EInstellung mit dafür verantwortlich
war, dass es überhaupt erst zur Katastrophe gekommen ist - im sogenannten gebildeten Denkerstaat ...
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2 Flimmerstube • 1:05 PM, 2019-08-03
Naja, solche Spiele gab es in ähnlicher Form doch schon zu Zeiten der Caesaren! 
Gladiatoren, Mann gegen Mann... bis zum Tod! 
... oder andersgläubige... Verbrecher... unliebsame Mitmenschen gegen Löwen, Bären, Hunde usw...

Heutzutage im Octagon... stirbt auch ab und an einer an den Folgen der Schläge... Zwar gibt es offiziell keine Lizens zum töten, aber der Gladiator/Killer der Neuzeit weiß genau wie er seinen Gegner zur Strecke bringt!

Erst letztens ist ein Boxer im Ring gestorben... 
Das große Geld, wie im Film... ist auch in der heutigen Gesellschaft der Anreiz dabei sich im Ring zu vermöbeln...
Die Zeiten werden härter, die Kämpfe werden härter... 
Ich finde den Ansatz des Films nicht so abwegig!
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3 ferrara77 • 10:18 AM, 2019-08-04
ich sehe solche Spiele nur in den Fantasien der Köpfe, Filmen etc. Das soll ja auch im Jahre 2066 spielen und nicht 100 n.Christus ...Kann ja keiner wirklich nachvollziehen, ob das damals auch wirklich so war, wie das gerne beschrieben wird. Wenn Menschen gezwungen (nicht freiwillig) wurden zu kämpfen, und das bis zu ihrem Tode (das auch bewusst), frage ich mich wie viele Sklaven das freiwilig mitmachten, oder soviel Stolz hatten, vorher auszuscheiden und eben keine Schau-Darbietung zu bieten. Wenn ich selber ein Sklave wäre, oder ein schwacher Gladiator, dann würde ich mich doch nicht solch einer Gefahr aussetzen, geschweige man hält nicht viel von seinem Leben.
Warum sollten Menschen sich freiwillig, oder selbst unter Zwang sterben wollen (müssen)? ... Die meisten würden doch eher vorher in den Tod gehen, als solch einer Demütigung ausgesetzt zu werden und immer dran denken, dass sie bewusst bis zum Tode kämpften und gezwungen wurden und das ist der große Unterschied zu Heute. Heute wird das alles sehr freiwillig erledigt.
Meine Kritik bezog sich auf das Essay vom christlichen Filmdienst ... und das CHristentum hat das (Straf-)Töten ja mal Salonfähig gemacht. Ob die das begreifen wollen oder nicht.

Die modernen Kämpfe (freiwilig und kein Zwang) wollen (SOLLEN) aber nicht bewusst töten, sondern nur den Gegner besiegen, was zwar auch völlig behämmert ist, aber eine humanisierte Form Menschen, nicht mehr zu töten, aber zu krüppeln zu machen, zu demütigen und an den Pranger stellen. Ein Boxer der im Ring stirbt ist streng genommen völig dumm gewesen, weil er wissen müsste, dass der Kopf nicht zum draufschlagen geeignet ist und sein Tod einkalkulieren müsste. Er ist keine Maschine. Da hält sich mein Mitleid in Grenzen.
Er weiß genau wie er seinen Gegner zur Strecke bringt.... WIr machen aus dem Töten ein gesellschaftliches freies Spiel, ohne dabei zu töten - das ist wieder das Phantasieprodukt und das wird mit der Vergangenheit verglichen, weil die Menschen ja schon immer so waren. Nur damals war es der Zwang und nciht die Freiwilligkeit wie heute sich wie Unmenschen im Ring verhalten.
Er sagt: "Ich könnte dich töten, aber ich kann es nciht tun, weil es enethisch wäre und die Regeln es nicht erlauben. Deswegen muss ich dich am Leben lassen." - Was soll das für einen Sinn ergeben? ... Immer wieder erinnern, dass wir uns für humanisiert halten, aufgeklärt und besser als das Mitelalter/Altertum ... Und der Film zeigt mir was aus dem Jahre 2066 ...
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