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Oldboy (2003)

Beschreibung des Materials:

Oldboy (2003)

Besonders familiär ist das Leben von Oh Dae-Su (Min-Sik Choi) nicht gerade, obwohl er Frau und Tochter hat, gibt er sich lieber ausgiebig dem Alkohol hin. Das bringt ihn erst aufs Revier und kaum wird er dort abgeholt, entführen ihn Unbekannte und sperren ihn in einen kleinen schmucklosen Raum, nur mit einem Fernseher als Informationsquelle. Auf diese Art und Weise erfährt Oh Dae-Su auch, daß seine Frau ermordet wurde und er von der Polizei gesucht wird - doch seine Entführer, die ihn hin und wieder betäuben, untersuchen lassen und versorgen, belassen ihn 15 Jahre in seinem Gefängnis. Mit dem Saufaus geht ein Wandel vor sich, aus ihm wird ein harter und bitterer Mann, der an seiner Flucht arbeitet. Doch just bevor ihm diese gelingen will, findet sich Oh Dae-Su in Freiheit wieder, in einer Realität, die er kaum noch kennt. Die Köchin Mi-Do (Hye-Jeong Kang) wird zu einem seiner ersten Kontakte und alsbald auch zu einer ersten neuen Freundin, doch alles in ihm ist darauf ausgerichtet, das Gefängnis, seine Peiniger und seinen Auftraggeber zu finden und zu richten. Hartnäckig verfolgt er jede Spur und findet grauenhafte Wahrheiten...

Originaltitel: Oldeuboi
Herstellungsland: Südkorea
Erscheinungsjahr: 2003
Regie: Park Chan-wook

Darsteller:
Choi Min-sik
Yoo Ji-tae
Kang Hye-jeong
Ji Dae-han
Oh Dal-soo
Kim Byeong-ok
Kim Su-hyeon
Park Myeong-sin
Lee Dae-yeon
Oh Tae-kyeong
Yoon Jin-seo
Yong-ih

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Kommentare insgesamt: 2
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1 zaxxaz • 11:37 PM, 2020-01-04
Ein Film mit dem Heftigsten Ende der Filmgeschichte! Trifft wie ein Faustschlag mitten ins Gesicht und du bist Minuten lang nach dem Film noch benommen.... Ein MEISTERWERK! 

Wer ihn noch nicht geschaut hat unbedingt ansehen. Wer nicht auf Kino aus Asien steht sollte Ihm trotzdem eine Chance geben oder sich die Amerikanische Version anschauen jedoch ist er Meilen weit von der Klasse des Originals entfernt, geschweige denn vom Ende.  

Danke für den Upload  victory
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2 ferrara77 • 9:06 AM, 2020-01-05
Also ich habe es (endlich) mal geschafft diesen Film zu gucken. Fande ich doch das Remake schon Scheiße und hat mich echt abgehalten diesen Film (im Original) zu schauen - nach dem Motto, das kann ja nichts besonderes sein. Weiter wurde mir der Film  schon öfters vorgeschlagen, in den Himmel gelobt etc., so auch hier wieder. Deswegen schaute ich ihn mir mal an.
Nun quälte ich mich endlich durch diesen Film, der wie Kaugummi sich in die länge zieht und leider kommen da auch Langweiligkeiten auf. Nach den zahlreichen Kritiken und Äußerungen wartet man die ganze Zeit auf das verstörende, oder heftige (ENde) ... Dabei versteht man erst zum Schluss, dass dieses heftige möglicherweise das Inzestöse Element sein soll, anders kann ich mir die "Heftigkeit" nicht erklären.
Ehrlich gesagt dachte ich der Film wäre echt besser, verstörender, aber leider wurde ich richtig enttäuscht ... Zugegeben hat der Film eine ziemlich gute Musik-Untermalung - das man eben am Ball bleibt ... Selbst die Gewaltszenen sind nciht so dolle oder abschreckend. Wirkt alles ziemlich überlastet wenn ich ehrlich bin und das meine ich jetzt völlig rational.

Es gibt Filme die verstören (mich) wirklich, in der Tat sind diese Film-enden heftig, wie zum Beispiel "Blumen der Nacht", "Requiem for a Dream", "Einer flog übers Kuckucksnest", "Serbien Movie", "Bad Lieutenant" oder Takeshi Miikes "The Audition" - teilweise dachte ich (beim schauen von Oldboy) auch an Miike´s Werk "Ichi- The Killer" oder "Fudoh-The New Generation"  ... Aber dieses verstörende, einzigartige habe ich leider bei Oldboy nicht gehabt und auch nicht gespürt ... obwohl ich echt für Überraschungen offen bin, gute Psycho-Filme liebe gibt es weit bessere Vetreter... Als Meisterwerk würde ich den nun auch nicht bezeichnen, nur weil er in Cannes abgeräumt hat.
Der (wesentliche) Unterschied ist, dass meine aufgezählten Filme Realität besitzen(AUßer die Miike Filme)  und Oldboy völlig abstrakt daher kommt, wie ne Mischung aus "The Game" und "Memento" mit Elementen aus Miikes Filmen aussieht ... halt ein Rätsel Film ist ... nicht mehr und nicht weniger. ...

Ich befürchte auch, dass mir das Gleiche bei "Martyrs" begegnen wird. Dieser Film wird auch in den Himmel gelobt, als extremster Film des Horrorgenre bewertet, aber irgendwie kann ich diesen Sprüchen nichts abgewinnen.
Folter, Menschen einsperren, gefangen halten, Inzest, Menschen töten, möglichst Explizit sind immer heftig, aber auch die Lieblingsthemen der Gesellschaft - Nun wird auch klar was der Begriff "Krankhaft" wirklich bedeutet, denn nicht der Fetischist mit seinen Neigungen ist der Krankhafte, oder wäre krankhaftes Verhalten, sondern eher das öffentliche Fantasieren von Absurditäten, wie eben diese Lieblingsthemen ... Deswegen können reale Dokumentationen nicht krank sein, weil sie zeigen mitunter die Wirklichkeit, aber FIlme die das ganze Fiktiv nachahmen (nachspielen), den Fokus auf DAS Explizite legen, die Absurditäten zelebrieren, sind krank ...Einfach mal nachdenken ...
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