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Black Moon (1975)

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Beschreibung des Materials:

Black Moon (1975)

Die Jugendliche Lily (Cathryn Harrison) flüchtet vor einem grausamen Bürgerkrieg zwischen Männern und Frauen in ein abgelegenes Haus auf dem Land.
n dem alten Haus trifft sie auf dessen äußerst seltsame Bewohner. Ein Schwein sitzt auf einem Stuhl am Küchentisch, eine Katze spielt im Wohnzimmer Klavier und eine alte Frau (Therese Giehse) liegt in ihrem Bett und unterhält sich in einer unbekannten Sprache mit einer Ratte und ihrem Radio. Im Garten des Landhauses begegnet Lily schließlich einem jungen Mann (Joe Dallesandro) und seiner Schwester (Alexandra Stewart), einer nackten Schar von Kindern, die mit einem riesigen Schwein spielt und einem Einhorn, das dort grast. Überaus irritiert von der skurrilen Situation, gewöhnt sich Lily langsam an die merkwürdigen Gestalten im Haus und im Garten, doch es warten noch weitere mysteriöse Begegnungen auf sie…

Alternativtitel:
Luna nera

Originaltitel: Black Moon
Herstellungsland: Deutschland
Frankreich
Italien
Erscheinungsjahr: 1975
Regie: Louis Malle

Darsteller:
Therese Giehse
Cathryn Harrison
Joe Dallesandro
Alexandra Stewart

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Kommentare insgesamt: 2
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1 ferrara77 • 5:24 PM, 2020-02-25 [Eintrag]
Da Surrealität eine eigene Geisteshaltung sein soll und möglicherweise verbergen sich (ab den 1970igern) hinter den Begriff etliche Drogentrips, hat jedes Jahrzehnt
ihre eigene Surrealität definiert -  kann ich mit solchem (extrem schweren) 
Kino nicht viel anfangen. Schliesslich hat man seine eigene Geisteswelt
(Erkenntnisse sammeln als Sinn), die ist individuell und nicht zwingend im Film zu finden, mehr aber bei der Musik die viel tiefer (psychologischer) geht als ein bewegtes surreales Bild.
Beim lesen von "Also sprach Zarathustra" hatte ich bisher die eindeutigste (fremde) Erleuchtung wink ...Wenn man von Erleuchtung sprechen kann. Das handeln nach der Erleuchtung ist intellektuell (auch individuell), aber nciht wirklich das (zu-)schauen fremder gesammelter Erleuchtungen und den Sinn darin dann suchen (erkennen), wenn es überhaupt einen geben soll.
Man muss schon wissen, dass die (selbsternannten) Surrealisten und auch die Dadaisten damals eine Gegenbewegung waren zur konventionellen Kunst und das sagt mir, dass das kein eigener Style sein kann, sondern nur eine Gruppe Künstler die sich zu dieser Kategorie unbedingt zählen will, weil sie aktuelle Normen (Tugenden) ablehnt. Dali sollte hier nur als Filmemacher erwähnt werden, aber er hat den Surrealismus quasi in seinen Bilder eindeutig und individuell interpretiert (Ein wahrer Meister!)
Jeder hat seinen Style und Surrealismus im Film irgendwie reiner Selbtszweck darstellt und der intelligente Aspekt nur Fassade ist - um sich abzuheben vom Mainstream (normalen) Kino.
Was heraus kommt wenn man alles parodierend darstellen, satirisch untermalen muss, oder ins lächerliche zieht, weil es modern ist, wir ertragen müssen, ein Zeichen der Zeit, oder der Demokratie ist (sein soll), dann sollten man sich die Politik und die Gesellschaft der letzten 150 jahre mal etwas genauer anschauen. Der Tenor ist Provokation  ... zwar lustig aber nicht förderlich für die Gesellschaft. Bedeutet nur, dass die Gesellschaft zu 80 % dumm ist. Zu dieser gesellschaftlichen Dekadenz würde ich am liebsten mal ein ganzes Buch schreiben;)...

Wer aber mal echt was Surreales in WIrklichkeit erleben will, dem empfehle
ich Stechapfeltee zu trinken. In dieser Über- Welt trifft man zum Beispiel
übergroße Pantoffeltierchen, die aber nicht zu dir sprechen, sondern nur überall rum kriechen, also einfach da sind, die Zeit rast von A nach B, wieder
zurück und wirkt völlig verzehrt, man weiß nie genau Was, Wann gerade geschieht und Warum, entweder übergroße Zeitlupe oder Zeiraffer, man erkennt
plötzlich Dinge die es gar nicht geben dürfte, tut Sachen die völlig
irreal wirken, sieht Menschen die nicht da sind und so weiter.
Zunehmend verliert man sich in dieser eigenen höchst mysteriösen Umgebung, die sogar gelegentlich die Wirkliche Realität
durchschauen lässst und diese groteske Welt, der Selbstfindungstrip aber
einen sehr lange gefangen hält...das in guten und in schlechten Zeiten, mit guten und schlechten Erfahrungen. ... DIe Erfahrung war nicht schlecht, aber empfehle ich keinem.

Sie fragen sich nun was das Geschriebene alles für einen SInn haben soll?!
Richtig? ... Das hab ich mich bei den Film auch gefragt^^ ....vielleicht so eine Metapher auf Alice im Wunderland, oder hier vielleicht Lily in einem Experiment ...
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2 martinberger663 • 5:28 PM, 2020-02-25 [Eintrag]
Black Moon

„Nicht daraus schlau geworden? Ich auch nicht... Und ich habe auch gar keine Lust, im Handbuch der psychoanalytischen Grundbegriffe
nachzuschlagen. Gelungene Mythologeme zeichnet die zwingende
Geläufigkeit aus, mit der sich die halbrationale Handlung in uns bohrt.
So ist es in Goethes ‚Märchen‘, so ist es bei Alice im Wunderland. So
ist es nicht bei Louis Malle.“
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