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Summer of Sam (1999)

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Beschreibung des Materials:

Summer of Sam (1999)

Der lange, mörderische Sommer von 1977 in New York: die Stadt stöhnt unter der Hitze, es gibt immer noch Rassenunruhen und jedermann lebt in Furcht vor einem unheimlichen Serienkiller, dem Son of Sam, der mit Vorliebe Liebespärchen erschießt.
Vor diesem Hintergrund wird die Geschichte des jungen Vinny aus der Bronx erzählt, der sich als King des Viertels sieht: Er hat eine wunderhübsche Frau, er ist Star der grassieren Discowelle, bei seinen Freunden ist er hoch angesehen und niemand ahnt etwas von seinen zahlreichen Affären. Doch als er eines Abends in der Nähe eines Mordtatortes Ehebruch begeht, macht er einen inneren Wandel durch, denn er scheint unheimliches Glück gehabt zu haben.
Innerlich zerrüttet, verfällt er mehr und mehr und auch die Rückkehr seines Freundes Ritchie, der zum Punkrocker mutiert ist, kann ihm nicht helfen. Während die Stimmung wegen des Killers immer mehr hochkocht, nähert sich die Beziehung der alten Freunde einer Katastrophe...

Alternativtitel:
SOS - Summer of Sam
Son of Sam, The

Originaltitel: Summer of Sam
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1999
Regie: Spike Lee

Darsteller:
John Leguizamo
Adrien Brody
Mira Sorvino
Jennifer Esposito
Michael Rispoli
Saverio Guerra
Brian Tarantina
Al Palagonia
Ken Garito
Bebe Neuwirth
Patti LuPone
Mike Starr

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Kommentare insgesamt: 2
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0
1 Flimmerstube • 0:47 AM, 2020-03-22 [Eintrag]
Absolut genialer Film!
A Spike Lee Joint!
specool 

Franky T. Boy schreibt:
Nie hatte ich das Vergnügen, ein besseres „Zeitzeugnis“ zu erleben, die jene selbsterlebten Tage beschreiben, an denen musikalisch betrachtet die Bee Gees auf die Sex Pistols trafen, schlaghosenbewehrte Disco-Freaks und stacheliglige Punks sich gegenüber standen und man selbst gesellschaftlich betrachtet hin und her gerissen war (Übrigens, die Karte zum abgesagten Berlin-Konzert der Sex Pistols habe ich immer noch!). Spike Lee drängt in seinem Film folgerichtig das Serienkiller-Sujet in den Hintergrund, verliert es aber nie aus den Augen und läßt es immer wieder mal gewaltsam eruptieren. Fazit: „Sommer of Sam“ ist genretechnisch betrachtet wirklich nur ** wert, dafür aber auf filmischer Ebene mitreißend und höchst interessant, zumal erzähltechnisch betrachtet das Ganze in ein Flickenteppich-ähnliches Sittengemälde mündet. 

Grandios!
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2 mojozit • 2:01 PM, 2020-03-22 [Eintrag]
Falls wer mag, nachstehend ein paar Basics zu David Berkowitz, dem Son of Sam:

Berkowitz aka the Son of Sam soll in NY zwischen Juli 76 und August 77 sechs Menschen aus nächster Nähe niedergeballert und sieben weitere schwer verletzt haben. Meist junge Paare, die ihre Autos in den einsamen Straßen New Yorks geparkt hatten. Sein Markenzeichen war dabei eine "Bulldog", Kaliber .44.

Hat am 29. Juli 76 begonnen komplett durchzudrehen und die ersten Morde begangen. Eine erste Nachricht an die Polizei fand man Mitte April 77 auf einem Beifahrersitz eines Wagens, der in der Bronx geparkt war. "Ich komme wieder! Bang, bang - Ugh". Naja, da soll sich jeder seinen Reim darauf machen ...

Das NYPD richtete daraufhin die SOKO "Operation Omega" ein. Nachdem der Polizeikommissar den Killer in der Presse als Frauenhasser bezeichnet hatte, wendete sich Berkowitz in einem Schreiben an die "Daily News", in dem er sich beschwerte, der Beamte habe ihn beleidigt. Der Brief war unterschrieben mit "Sam's Creation".

Nach seiner Verhaftung behauptete Berkowitz, er habe seine Taten auf Befehl eines Dämons begehen müssen, der im Hund seines Nachbarn Sam Carr wohne. Hat das Jahre später revidiert und erklärt, er habe sich das nur ausgedacht, um als unzurechnungsfähig erklärt zu werden. Wie oft bei Serientätern (ähnlich auch bei Ted Bundy / Verweis hier auf den Film, den Flimmi kürzlich eingestellt hat: Alptraum des Grauens) war es eher Zufall, dass man Berkowitz schnappte. Einem Polizisten fiel am 10. August 1977 sein Ford Galaxy auf, der zu nah an einem Feuerhydranten geparkt war.

Wie bei vielen Serientätern war die Kindheit von Berkowitz ziemlich verkorkst. Wurde als Säugling zur Adoption freigegeben, wuchs bei Adoptiveltern auf. Seine Adoptivmutter erklärte ihm jahrelang, seine leibliche Mutter sei verstorben. Berkowitz trat mit 18 in die Army ein und diente in Korea. Nach der Entlassung aus der Army erfuhr er, dass er von seiner Adoptivmutter jahrelang belogen wurde. Er traf sich mit seiner leiblichen Mutter, aber das Treffen verlief offenbar derart enttäuschend, dass er mental völlig kippte. Litt stark an Minderwertigkeitskomplexen, die ihn dazu trieben, Brände zu legen. Wie sich später herausstellen sollte, fand man Tagebücher in seiner Wohnung, wo er festhielt, in Brooklyn und Queens rund 1500 Brände gelegt zu haben. Wurde am 23. August 1977 (meiner Info zufolge) zu 365 Jahren Gefängnis verurteilt und später, wie so manch anderer, vom Saulus zum Paulus. Konvertierte zum Christentum und bezeichnete sich selbst als der "Son of Hope".

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Mit Clockers und Do the right thing einer meiner liebsten Spike Lee-Joints. An die Dichte von 25 Stunden kommt er für mich nicht ran, aber das ist imho sein Opus Magnum. Freundschaft, Liebe, Verlust, Angst, Abschied, und die Hasstirade auf NY in den Spiegel und vor allem die Schlatze im Spiegelbild des eigenem Selbst. Aber das ist wieder eine andere Geschichte ...

Paar Infos zu Berko, vielleicht für einige interessant, bevor sie den Film starten. Für die anderen ... das ist einfach nur ein geiler Film ...
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