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Bewegliche Ziele (1968)

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Beschreibung des Materials:

Bewegliche Ziele (1968)

Horrorfilmstar Byron Orlok (Boris Karloff) will aus dem Filmgeschäft aussteigen, weil er glaubt, daß seine Verkörperung des Bösen im Stile des Gothic-Horrors nicht mehr gefragt und in der heutigen, so gewalttätigen Zeit längst zu harmlos ist. Der Abschiedsabend soll die Uraufführung seines letzten Streifens sein. Die Filmvorstellung wird jäh unterbrochen, als ein unbekannter Scharfschütze, ein Vietnamveteran, das Feuer auf das Publikum eröffnet. So wird Orlok mit dem von ihm kritisierten „neuen“ Horror direkt konfrontiert.

Abgesehen davon, daß Regisseur und Roger-Corman-Schüler Peter Bogdanovich hier eine unzweifelhafte Hommage an das filmische Wirken Boris Karloffs geschaffen hat, ist es ihm auch gelungen, den althergebrachten, traditionsreichen Gothic-Horror (vertreten durch die Figur Orloks/Karloffs) auf den modernen Horror/Terror prallen zu lassen, der hier sinnbildlich durch den Amokschützen verkörpert wird. Obwohl „Bewegliche Ziele“ innerhalb kürzester Zeit abgedreht wurde und ein Budget von nur $ 130.000 hatte, ist er technisch weit über vergleichbaren Produktionen angesiedelt. Lediglich die unbekannten Nebendarsteller haben es sehr schwer, aus dem Schatten des allzeit präsenten Boris Karloff zu treten, der hier seine letzte, große Rolle hat. Sein Auftritt in „Bewegliche Ziele“ kam übrigens nur zustande, weil er Roger Corman noch zwei Drehtage schuldete, die dieser an Peter Bogdanovich weitergab. Interessant an dem nicht nur vordergründigen Actionplot ist auch, daß schon klar die Formeln späterer Horrorfilme diktiert werden, welche die dem inneren Konflikt des klassischen Monsters innewohnende Gewalt herauslösen und nur noch auf der Beziehungsebene Täter-Opfer abspielen lassen. So gesehen ist die Figur des Amokschützen ein Vorfahre von Jason Voorhees und Konsorten. Anzumerken ist noch, daß die Gewaltdarstellungen in „Bewegliche Ziele“ sachlich kühl ablaufen und somit recht befremdlich wirken.

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