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Tokyo Gore Police (2008)

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Beschreibung des Materials:

Tokyo Gore Police (2008)

Ruka (Eihi Shiina) ist Polizistin und damit in die Fußstapfen ihres Vaters getreten, der einst während einer Demonstration gegen die Privatisierung der Polizei ums Leben kam. Doch Ruka hat dieser Tage mit ganz anderen Problemen zu kämpfen als einst ihr Vater - sie ist Mitglied einer Spezialeinheit, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Mutanten zur Strecke zu bringen, die das Leben der Menschheit bedrohen. Sie zu töten ist eine äußerst schwierige Aufgabe, da deren Wunden sich automatisch in tödliche Waffen verwandeln. Doch die gut ausgebildete Ruka lässt sich so leicht nicht von ihrer Mission abbringen und findet schließlich sogar heraus, warum es überhaupt zu den gefährlichen Mutationen kommt - für Ruka beginnt damit eine schmerzhafte Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Vergangenheit...

Originaltitel: Tôkyô zankoku keisatsu
Herstellungsland: Japan
USA
Erscheinungsjahr: 2008
Regie: Yoshihiro Nishimura

Darsteller:
Eihi Shiina
Itsuji Itao
Yukihide Benny
Jiji Bû
Ikuko Sawada
Kai Izumi
Mame Yamada
Ayano Yamamoto
Moko Kinoshita
Tsugumi Nagasawa
Maiko Asano
Daisuke Matsuki

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Kommentare insgesamt: 6
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1 martinberger663 • 2:25 PM, 2020-04-22 [Eintrag]
Tokyo Gore Police war der nächste wüste Gore-Streifen, der von der US-Firma Fever Dreams nach Machine Girl produziert und dann unter dem Label Tokyo Shock auf DVD veröffentlicht wurde. Auch hier hat man alle möglichen fiesen Klischees, die man so von unseren japanischen Mitbürgern haben kann (Schulmädchen mit Nebenjob im horizontalen Gewerbe, absurde Sexualpraktiken etc), in einem vollkommen überdrehten Fun-Splatter verarbeitet.
Auf dem Regiestuhl nahm Yoshihiro Nishimura Platz, der u.a. auch schon bei dem ähnlich aufgebauten Meatball Machine und natürlich Machine Girl für die Effekte zuständig war. Der Einfachheit halber hat sich der einfach ein eigenes Projekt nochmal vorgenommen - Tokyo Gore Police ist ein Remake von Nishimuras 1995 veröffentlichtem Independent-Film Anatomia Extinction mit höherem Budget (natürlich immer noch insgesamt betrachtet niedrig, der Trash-Appeal des Films kommt nicht von ungefähr).
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2 martinberger663 • 2:25 PM, 2020-04-22 [Eintrag]
Für das Drehbuch wurde Kengo Kaji verpflichtet, da dieser in der Vergangenheit schon zu überzeugen wusste. So stammt das Drehbuch zum surrealen Horrorfilm "Uzumaki" aus seiner Feder und er schien der richtige Mann zu sein, um die Geschichte der "Tokyo Gore Police" auf Papier zu bringen. Wie schon bei "Uzumaki" liess er sich auch diesmal wieder sehr von Anime und Mangas inspirieren und schrieb eine Geschichte, die auch gut als Anime funktioniert hätte. Als er das fertige Drehbuch den Studiobossen von Fever Dreams vorlegte, waren diese sofort begeistert und auch Tokyo Shock zeigten sich sehr zufrieden. Anders als beim "Machine Girl" machten die Sponsoren von Tokyo Shock diesmal keinen gebrauch von ihrer Einfluss- und Entscheidungsgewalt. Sie waren mit dem Drehbuch derart zufrieden, dass sie den Japanern völlig freie Hand bei allen Entscheidungen liessen. So konnte das Studio auch ein kleines, aber ziemlich gefährliches Experiment wagen. Talentierte Regisseure sind in Japan nicht gerade billig und mit Noboru Iguchi hatte man sich bereits einen talentierten Mann ins Boot geholt, für den man auch ein fieses Gehalt zahlen musste. Wäre es da nicht interessant, einen unerfahrenen Menschen mit der Regie zu beauftragen, vorallem wenn die Kosten dadurch niedriger gehalten werden koennen? Gesagt getan, und so wurde der sehr unerfahrene Yoshihiro Nishimura mit der Regie der "Tokyo Gore Police" beauftragt.
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3 martinberger663 • 2:26 PM, 2020-04-22 [Eintrag]
Doch Yoshihiro Nishimura war natürlich kein Neuling im Filmbusiness. Er hatte bereits als Make-up Artist und als Special FX Kuenstler bei diversen Filmen mitgewirkt. Er kümmerte sich gerade um die Spezialeffekte von "The Machine Girl" als die Studiobosse auf ihn zugingen und ihm die Regie zu "Tokyo Gore Police" anboten. Nishimura konnte sein Glück natürlich kaum fassen und willigte sofort ein. Damit schlugen die Studiobosse 2 Fliegen mit einer Klappe, da Nishimura Regisseur und Special FX Künstler zugleich war. So übernahm er fuer "Tokyo Gore Police" nicht nur die Regie, sondern kümmerte sich auch um die Spezialeffekte. So wurde Nishimura nur für eine Taetigkeit bezahlt, obwohl er eigentlich zwei Jobs verrichtete. Doch das störte den jungen Filmemacher nicht, weil er die Regie als seine grosse Chance sah. Denn endlich konnten seine Spezialeffekte so dargestellt werden, wie er sie gerne auf der Leinwand sehen wollte. Beim "Machine Girl" hatte Noboru Iguchi den Film extra so gedreht, dass die Spezialeffekte ziemlich lächerlich und schlecht wirkten. Das war zwar lustig, aber nicht ganz im Sinne von Nishimura gewesen. Da er nun selbst der Regisseur war, konnte er endlich selbst entscheiden wie die Effekte auf der Leinwand auszusehen haben. Und genau diese Tatsache sollte "Tokyo Gore Police" zu einem der blutigsten Filme der letzten Jahre machen, gegen den selbst "The Machine Girl" wie ein Kindergeburtstag wirkte.
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4 martinberger663 • 2:26 PM, 2020-04-22 [Eintrag]
Anders als sein Kollege Iguchi konnte Nishimura nicht auf eine derart verrückte Filmidee zurueckgreifen, dass die Horrorfans weltweit direkt in Begeisterung ausbrechen wuerden. Er musste einen Zwischenweg finden. So engagierte er Eihi Shiina als Hauptdarstellerin (bekannt aus dem Horrorklassiker "Audition") und besetzte die weiteren Rollen mit weiteren, alten Bekannten. Dadurch würden alleine schon die Fans dieser Schauspieler auf den Film aufmerksam werden. Die Dreharbeiten zu diesem zweiten "Tokyo Shock" Film gingen ziemlich schnell voran und waren auch schnell abgeschlossen. Dank des "Machine Girl" Hypes wurde die Werbetrommel fuer "Tokyo Gore Police" noch etwas zurückgehalten. Doch im Juli 2008 wurde sie endlich angeworfen und auch um diesen Splatterkracher entstand ein feiner Hype. Anders als das "Machine Girl" startete "Tokyo Gore Police" zuerst in seiner Heimat Japan in den Kinos. Doch ein grosser Erfolg blieb dem Film in seiner Heimat verwehrt und war auch nicht beabsichtigt gewesen. Da Genitalien gezeigt werden, bekam der Film in Japan keine Freigabe unter 20 Jahren und wurde auch nur ueber einen Zeitraum von 3 Wochen in den Kinos aufgeführt. Seine Produktionskosten dürfte er trotzdem wieder eingespielt haben und die Veroeffentlichung in Amerika stand eh noch aus. Auch "Tokyo Gore Police" bewies wieder sehr eindrucksvoll: "Der japanische Horrorfilm ist wieder zurück!"
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5 martinberger663 • 2:26 PM, 2020-04-22 [Eintrag]
Der Soundtrack des Filmes ist eine sehr positive Überraschung geworden. Man achte nurmal auf das Hauptthema des Filmes, denn dieses bietet echte Ohrwurmqualität. Ja, sowas hat man schon seit Jahren nicht mehr im Horror-Genre erlebt. Aber auch die restlichen Melodien können überzeugen und bieten genuegend Abwechslung. So gibt es Melodien die glatt einer Porno-Szene entstammen koennten, düstere Choere und viel mehr. Definitiv ein Soundtrack, zu dem man sich auch gerne die CD ins Regal stellen würde, schliesslich erlebt man als moderner Horrrofan sowas nicht alle Tage. Doch nicht nur bei der Musik kann der Film punkten, weil auch der eigentliche Sound sehr gut geworden ist. Wenn hier gehackt wird, tut es vom zuhören alleine schon weh. Mich hat besonders die "Penis abbeiss" Szene überrascht, da der Sound in diesem Augenblick einfach nur geil und bombastisch gewesen ist. Da tat das zuhören alleine schon weh. Aber auch die aufeinander prallenden Klingen geben sehr gute Geräusche von sich. Im Gegensatz zum "Machine Girl" wurde beim zweiten Film der "Tokyo Shock" Serie wirklich alles richtig gemacht. Hier stimmt nicht nur endlich der Soundtrack, sondern auch der eigentliche Sound kann sehr gut überzeugen und kommt auf der grossen Leinwand richtig schön rüber.
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6 lylesburg • 4:03 AM, 2021-01-06 [Eintrag]
Geile Infos, martinberger! Ich werd mir den mal antun!  tongue  wizard  pioneer
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